«Vor Pest, Hunger und Krieg bewahre uns, o Herr»

«Vor Pest, Hunger und Krieg bewahre uns, o Herr»

Die Geschichte der Seuchen in der Schweiz


Daniel Furrer
Neu
Dieser Artikel erscheint am 21. März 2022 ca. 34.00 CHF Erscheint: 21.03.2022
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«Vor Pest, Hunger und Krieg bewahre uns, o Herr» – mit diesen Worten beteten Menschen im Gebiet der heutigen Schweiz in der Frühen Neuzeit um göttlichen Beistand gegen die Geisseln ihrer Zeit. Die Reihenfolge – Pest, Hunger und Krieg – ist nicht zufällig und steht für die Grösse der Bedrohung. Hunger und Krieg wurden für die Menschen in der Schweiz jedoch zu Ereignissen der fernen Vergangenheit: Die letzte Hungersnot war im Jahr 1817, der letzte Krieg im Jahr 1847. Im Gefolge des Ersten Weltkriegs bekam die neutrale Schweiz indes die Auswirkungen der Spanischen Grippe zu spüren: Es starben nach 1918 rund 25 000 Menschen. Krankheit und Tod sind mit der Covid-Pandemie wieder ins Bewusstsein gerückt. Doch ist sie tatsächlich die schlimmste Pandemie aller Zeiten, wie da und dort zu lesen war? Gab es früher überhaupt Infektionskrankheiten, die vergleichbar sind? Wie gingen die Menschen in der Schweiz damit um? Diese und weitere Fragen beantwortet Daniel Furrer in der ersten Gesamtdarstellung der Seuchengeschichte der Schweiz und stellt damit die gegenwärtige Pandemie in einen grösseren Zusammenhang.

Details

Seitenanzahl: 280
Abbildungen: 12
Format 22 x 15 cm
Buch, Gebunden
ISBN: 978-3-907291-66-5
Erscheinungsdatum 21.03.2022

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Autor/in

Daniel Furrer (*1962) ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Zürich und an der Pädagogischen Fachhochschule Zürich. Seine Dissertation behandelte die Schweizer Persönlichkeit Ignaz Paul Vital Troxler (1780-1866), einer der Gründerväter der modernen Schweiz im Jahr 1848 (NZZ Libro, 2010). Zu seinen Schwerpunkten gehören neben der Schweizer Geschichte des 19. Jahrhunderts die Medizin- und die Kulturgeschichte.

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