Vermögen für alle

Vermögen für alle

Wer die bessere Verteilung hemmt, und wie wir sie erreichen


Beat Kappeler
Neu
Dieser Artikel erscheint am 12. September 2022 ca. 34.00 CHF Erscheint: 12.09.2022
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Die Gesellschaft spaltet sich in jene, die hohe Vermögen haben und immer mehr Reichtum anhäufen können, und in jene ohne Vermögen, die trotz grosser Anstrengungen kaum auf einen grünen Zweig kommen. Diese Entwicklung beunruhigt sowohl Verfechter der Markt- und Eigentumgesellschaft als auch ihre Kritiker. Nach seinem Erfolgsbuch Der Superstaat knöpft sich Beat Kappeler dieses Problem vor. Weshalb ballen sich Vermögen? Wer sabotiert die bessere Verteilung? Und was ist dagegen zu tun?

Das Buch untersucht die ökonomischen und gesellschaftlichen Ursachen für die Zweiteilung der Menschen in Besitzende und Nicht-Besitzende. Es analysiert, wie die finanziellen Abläufe – Geldmenge, Aktien, Kreditwesen und anderes – die Verteilung beeinflussen. Kappeler seziert die «Finanzialisierung», also den zunehmenden Trend, ohne reale Güterproduktion nur mit Finanzinstrumenten Kapital zu akkumulieren. Ohne Scheu vor Tabubrüchen zeigt er, wie solche Instrumente gerade zur besseren Vermögensverteilung eingesetzt werden können oder auch, wie Unternehmen mit Formen der Mitarbeiterbeteiligung besser auf die Teilhabe aller hinwirken können. Anstelle einer einzi-gen, grossen Lösung klären sich so vielfältige Chancen der Vermögensstreuung, die eigentlich vor der Türe liegen.

Details

Seitenanzahl: 120
Format 15 x 22 cm
Buch, Gebunden
ISBN: 978-3-907396-03-2
Erscheinungsdatum 12.09.2022

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Autor/in

Beat Kappeler, Dr. h.c., studierte Weltwirtschaft und Völkerrecht an der Universität Genf. Zunächst war er als freier Wirtschaftsjournalist tätig, 1977–1992 war er Sekretär des Gewerkschaftsbunds, betraut mit Liberalisierungsdossiers. Seit 1992 ist er Wirtschaftskommentator, zuerst bei der alten Weltwoche, 2002–2018 bei der NZZ am Sonntag. Träger des Zürcher Journalistenpreises, des Bonny-Preises für die Freiheit und eines Ehrendoktors der Universität Basel. 1996–2000 war er a. o. Professor für Sozialpolitik am IDHEAP, Universität Laus-anne, und u. a. Mitglied der Eidg. Kommunikationskommission.

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