Grundeinkommen jetzt!

Grundeinkommen jetzt!

Nur so ist die Marktwirtschaft zu retten


Thomas Straubhaar
Neu
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Zeitenwenden erfordern einen Geisteswandel. Es braucht keine Revolution. Kapitalismus und Marktwirtschaft müssen nicht zertrümmert werden. Wer das Bewährte erhalten will, muss aber bereit sein, einiges zu verändern. Zentrale Aspekte unseres Lebens müssen wir überdenken und den neuen Gegebenheiten anpassen. Das bedingungslose Grundeinkommen ist mehr als eine utopische Reaktion auf die dystopischen Erfahrungen der Corona-Pandemie. Es liefert ein neu ausbalanciertes Zusammenspiel von individueller Entscheidungsfreiheit und der Notwendigkeit, sich als Solidargemeinschaft gegen systemische Grossrisiken zu versichern. Perfekt ist das nicht, aber besser als jede Alternative, wenn es um eine Anpassung des Sozialstaats an disruptive Zeiten geht.
Wer will, kann. Die Pandemie hat gezeigt, dass nahezu alles geht, wenn Not scheinbar keine andere Wahl lässt. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist die europäische Antwort, um mit einer Kultur von Mass und Mitte, Kompromiss und Ausgleich, Mitsprache und Mitbestimmung gegen amerikanische Dominanz und chinesische Machtansprüche erfolgreich bestehen zu können. Prof. Thomas Straubhaar zeigt, wie eine neue Arbeitsteilung zwischen Markt und Staat aussehen kann. Er weist der Marktwirtschaft des 21. Jahrhunderts den Weg.

Details

Seitenanzahl: 288
Format 22 x 15 cm
Buch, Broschiert
ISBN: 978-3-907291-52-8
Erscheinungsdatum 26.08.2021

«Grundeinkommen 2000 Franken pro Monat für alle Staatsbürgerinnen und Staatsbürger der Schweiz – das fordert der Ökonom Thomas Straubhaar in seinem neuen Buch. Ein solches Grundeinkommen sei das Sozialwerk des 21. Jahrhunderts und problemlos finanzierbar. Komme es nicht, drohe mittelfristig grosses Unheil.» Tobias Graden, Bieler Tagblatt, 18.09.2021

«Das bedingungslose Grundeinkommen wurde häufiger gefordert und in Modellprojekten durchgerechnet – und scheiterte wiederholt an der Finanzierbarkeit. Jetzt hat sich Thomas Straubhaar des Themas angenommen. Er sieht darin die einzige Chance für ein Überleben der sozialen Marktwirtschaft und Geschlechtergerechtigkeit.» André Paul, Bayerische Staatszeitung, 17.09.2021

Coronavirus, polarisierte Gesellschaft, aggressives China: Das Überleben der Marktwirtschaft sei in grosser Gefahr, schreibt der liberale Ökonom Thomas Straubhaar in seinem neuen Buch. Doch es gebe eine Rettung: das bedingungslose Grundeinkommen. Nun sei der beste Zeitpunkt, es einzuführen. Die einflussreiche Ökonomin Monika Bütler sieht das ganz anders. Bei Reto Lipp im ecotalk auf SRF treffen die beiden aufeinander. Sendung vom 13.9.2021, 22:25 Uhr. Beitrag sehen:

 

Thomas Straubhaar in der Hauptausgabe der Tagesschau SRF1, 13.9.2021, 19:30 Uhr:

«Spannend am Buch von Thomas Straubhaar ist, dass es nicht eine simple Evangelisierung zu Gunsten des Grundeinkommens ist, sondern quasi beiläufig viel Wirtschaftswissen vermittelt. Weil Straubhaar im Kern auf die Mechanismen der Marktwirtschaft vertraut, ist Straubhaar bei Lichte besehen ein liberaler Wolf im Grundeinkommen-Schafspelz: Er rettet damit nämlich, wie der Untertitel seines Buchs verspricht, die Marktwirtschaft. Ganz egal, wie man zum Grundeinkommen steht, gibt das Buch deshalb zu denken. Was will man mehr.» Matthias Zehnder, matthiaszehnder.ch, 09.09.2021

«Der Schweizer Ökonom Thomas Straubhaar fordert ein bedingungsloses Grundeinkommen: 1000 Euro pro Monat, ein Leben lang. Nur so sei die Marktwirtschaft zu retten. Denn diese sei bedroht, das Vertrauen der Bevölkerung schwinde. Wie das Grundeinkommen da helfen soll, erklärt Straubhaar im Gespräch: Es geht um fördern und fordern, nicht um erst fordern und dann fördern» Echo der Zeit (SRF), 8.9.2021

Beitrag hören:

 

«Die Idee, die jetzt der an der Universität Hamburg lehrende Volkswirtschaftsprofessor Thomas Straubhaar propagiert, klingt verblüffend einfach: Da der überwiegend beitragsfinanzierte Sozialstaat Frauen benachteiligt, ist dieses System weder gerecht noch zeitgemäß und sollte daher durch ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1000 Euro monatlich ersetzt werden.» Bert Rürup, Handelsblatt, Wochenende 3./4./5. September 2021

«Das Thema Grundeinkommen lässt den 64-Jährigen aber schon lange nicht mehr los. 2017 beschrieb er sein Konzept im Buch „Radikal gerecht“. Im neuen Buch „Grundeinkommen jetzt!“, erschienen bei NZZ Libro, befasst er sich auch eingehend mit den Folgen der Digitalisierung für Gesellschaft und Arbeitsmarkt.» Stefan Winter, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 02.09.2021

«Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens lässt Thomas Straubhaar schon lange nicht mehr los. Anders wird das Soziale in der Marktwirtschaft nicht zu retten sein, davon ist der Professor für Volkswirtschaft der Universität Hamburg überzeugt. Nach einem ersten Buch vor vier Jahren legt der Volkswirtschaftsprofessor der Universität Hamburg nun mit „Grundeinkommen jetzt!“ nach. Manchen gilt er damit als linker Fantast, anderen als beinharter Neoliberaler. Der 64-Jährige absolviert den Spagat in schweizerischer Gelassenheit.» Stefan Winter, rnd.de, 31.08.2021

«In der Schweiz hat die Idee, dass alle Bewohnerinnen und Bewohner des Landes ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten
sollen, 2016 an der Urne Schiffbruch erlitten. 76 Prozent lehnten eine entsprechende Initiative damals ab. Doch haben die Initianten nicht aufgegeben: Bereits wird wieder für eine neue Initiative mit dem gleichen Anliegen gesammelt. Dem Thema widmet sich auch ein neues Buch des an der Universität Hamburg lehrenden Ökonomen Thomas Straubhaar: «Grundeinkommen jetzt!» lautet der Titel. Es ist nicht sein erstes Buch zu diesem Thema. Doch jetzt hält es Straubhaar für ganz besonders dringlich. «Nur so ist die Marktwirtschaft zu retten», heisst es im Untertitel.» Markus Diem Meier, Tages-anzeiger, 31.08.2021

«Der Experte schlägt vor, dass jeder Bundesbürger pro Monat 1000 Euro als Vorschuss vom Staat erhält. Dieser Betrag soll steuerfrei sein und alle bisherigen Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, gesetzliche Krankenversicherung und Rente ersetzen. Ein Grundeinkommen würde auch Menschen die Freiheit geben, nein zu sagen zu unterbezahlten Jobs, so Straubhaar. In der Folge würde ein Arbeitsmarkt entstehen, der viele bis dahin schlecht bezahlte Tätigkeiten besser entlohne.» Schweriner Volkszeitung, 31.08.2021

«"Die besten Tage liegen noch vor uns" - BZ-Interview:Wirtschaftsforscher Thomas Straubhaar sieht in einem bedingungslosen Grundeinkommen die richtige Antwort auf die Corona-Krise.» Michael Althaus, Badische Zeitung, 31.08.2021

Thomas Bimesdörfer stellt und moderiert Fragen an den Autor Thomas Straubhaar. SR2 Kultur, 29.8.2021, 10 Uhr

«Ich kann viele Studierende nicht mehr davon überzeugen, dass die Marktwirtschaft das beste Modell für ihre Zukunft darstellt. Sie haben Zweifel, ob sie sich ein Eigenheim leisten können oder ein Wohlstandsniveau wie ihre Eltern erreichen. Mich als Linksliberalen ärgert es, dass sich die Jüngeren für ‹Fridays for Future› begeistern, aber nicht für die Marktwirtschaft. Hätten sie Aussicht auf ein Grundeinkommen, wäre das anders.» Thomas Straubhaar im Interview im Spiegel, 28.8.2021 (Paywall)

«Ich denke, dass wir auf neue Herausforderungen jetzt auch nach neuen Antworten suchen müssen. Aus meiner Sicht ist es einfach an der Zeit, ein System zu finden, das der Lebenswirklichkeit des 21. Jahrhunderts entspricht und nicht das fortführt, was wir im 19. Jahrhundert bei ganz anderen Voraussetzungen geschaffen haben.» Thomas Straubhaar im Gespräch mit SR-Moderator Jochen Marmit. SR 2, 27.8.2021 (Beitrag hören

«Der Ökonom Thomas Straubhaar geht noch einen Schritt weiter: Er sieht das bedingungslose Grundeinkommen als Retter der Marktwirtschaft. Die Corona-Krise sei nur ein Vorgeschmack auf das, was uns ohnehin erwarte, schreibt er in seinem neuen Buch «Grundeinkommen jetzt». Er verweist auf die Digitalisierung, die die Arbeitswelt völlig umgestalten werde. Phasen von Arbeit würden sich künftig abwechseln mit solchen der Anpassung und Weiterbildung. Deshalb brauche die Marktwirtschaft mit dem bedingungslosen Grundeinkommen einen «New Deal».» Christoph Eisenring, NZZ, 27.08.2021

«'Grundeinkommen jetzt!' fordert der Wirtschafts-Professor Thomas Straubhaar in seinem neuen Buch. Warum wir ein Grundeinkommen brauchen und wie das finanziert werden könnte, darüber hat Straubhaar mit Wirtschaftsredakteurin Ute Holzhey gesprochen.»
rbb Inforadio (Beitrag hören), 27.08.2021

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Autor/in

Thomas Straubhaar (* 1957), ist Professor für Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Hamburg. 1999–2014 hat er das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut HWWI und dessen Vorgängerinstitut HWWA geleitet. Er war Gastprofessor an der UNAM und ITAM in Mexico City (2015 und 2016) und Research Fellow der Transatlantic Academy in Washington DC (2010-2017). Thomas Straubhaar gehört dem Kuratorium der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit an.

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