Die Psyche des Politischen

Die Psyche des Politischen

Was der Charakter über unser politisches Denken und Handeln verrät


Markus Freitag
Lieferbar 36.00 CHF
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Wir alle wissen um die Bedeutung unserer Persönlichkeit. Wohlbefinden, Gefühlsleben, Partnerschaften und Berufskarriere folgen unseren Wesenszügen. Mit der «Psyche des Politischen» wird ein neues Kapitel aufgeschlagen und erörtert, was der Charakter über unser politisches Denken und Handeln verrät. Die Analyse elementarer Persönlichkeitsmerkmale («Big Five») fordert nicht nur Anekdoten über die Charakterprofile der Schweizerinnen und Schweizer heraus, sondern bringt auch systematische Zusammenhänge mit politischen Ansichten und Verhaltensweisen zum Vorschein. Begrüssen Extrovertierte mehr Zuwanderung? Sprechen sich Empfindliche für einen starken Sozialstaat aus? Wen wählen eigentlich die Netten? Stimmen nur die Gewissenhaften ab? Welche Zeitungen lesen Offene? Bedienen sich nur Gesellige der sozialen Medien? Auswertungen von bis zu 14 000 Interviews liefern ausführliche Antworten auf diese und weitere Fragen.

+ Erstmalige Analyse zu politischen Persönlichkeitsprofilen
+ Brückenschlag zwischen Psychologie und Politikwissenschaft
+ Aufschlussreiche Hintergründe für politisches Microtargeting

Details

Seitenanzahl: 256
Info:48 s/w Grafiken und 3 Tabellen. Format: 15 x 22 cm
Buch, Gebunden
ISBN: 978-3-03810-276-2
Erscheinungsdatum: 15.09.2017

«Es ist schon beunruhigend, wenn sich gerade der ausgleichende und konsensorientierte Menschenschlag von der politischen Informationsversorgung abnabelt.» Markus Freitag im Interview mit Psychologie heute, April 2018

«Freitags Buch ist flüssig geschrieben und leicht verständlich. […] Gepflegte Polit-Unterhaltung ist eine unterschätzte Kunst, und Freitag versöhnt den politisch interessierten Leser immer wieder mit aufschlussreichen Erkenntnissen, die nicht selten mit den eigenen Beobachtungen übereinstimmen. Der Politikwissenschafter Claude Longchamp bezeichnet «Die Psyche des Politischen» als neues Standardwerk der Politikwissenschaft. Es werde die politische Kommunikation für die Wahlen 2019 beeinflussen. Schweizer Parteien sammeln bereits heute Daten aus den sozialen Netzwerken. Die Lektüre von Freitags Buch hilft zu verstehen, in welche Kategorie sie uns einteilen.» Christina Neuhaus, Neue Zürcher Zeitung, 2. November 2017

«Per il professore dell’Università di Berna, i cittadini si dividono in coscienziosi, aperti, estroversi, amichevoli e nevrotici.» Fabio Barenco, La Regione, 4 ottobre 2017

«Ob man die SVP oder die SP wählt, das sei teilweise schon bei der Geburt bestimmt. Das behauptet zumindest der Berner Professor Markus Freitag in seinem neusten Buch.» Michael Surber, Basler Zeitung, 7. Oktober 2017

«Un chercheur bernois a réalisé 14'000 interviews pour classer les citoyens en cinq profils et déterminer pour qui ils votent.» Christine Talos, 24heures, 3 octobre 2017

«Der Politologe Markus Freitag zeigt auf, wie unsere Persönlichkeit Entscheidungen beeinflusst.» Beat Metzler, Tages-Anzeiger, 3. Oktober 2017

«Le caractère des gens trahit leur comportement politique. Selon le principe «dis-moi qui tu es et je te dirai avec qui tu t’accordes», Markus Freitag a analysé 14 000 interviews, dans une étude qui révèle la psyché du citoyen helvétique.» Emmanuel Garessus, Le Temps, 3 octobre 2017

«Freitag betont, dass der Stimmbürger nicht Spielball seiner Persönlichkeit sei. Die Ansage ‹Sag mir, wer du bist, und ich sag dir wie du wählst› ist in dieser Absolutheit also überspitzt. Es gehe auch nicht darum, andere Einflüsse auf das Stimmverhalten auszublenden. ‹Ich versuche vielmehr aufzuzeigen, dass wir den Charakter bei der Erklärung des politischen Denkens und Handelns nicht aussen vor lassen sollten.›» Lukas Leuzinger, swissinfo.ch. 30. September 2017

«Unser Charakter lenkt unser politisches Handeln, behauptet der Politikwissenschaftler Markus Freitag. Was bedeutet das?» Interview mit Markus Freitag in DIE ZEIT (Schweiz), 21. September 2017 (Fragen von Matthias Daum)

«Die Psychologie hat Merkmale definiert, um Menschen nach ihrem Charakter einzuordnen. Jetzt hat der Politologe Markus Freitag untersucht, wie sich der Charakter auf das Wahlverhalten auswirkt.» Nino Gadient, Kulturplatz (SRF) und 3sat, 20.9.2017

«Markus Freitag hat ein Gespür für brennende Themen: Gerade ist sein Buch «Die Psyche des Politischen» beim Verlag NZZ Libro erschienen. Dafür hat er zusammen mit seinem Team 14 000 Interviews mit Schweizerinnen und Schweizern ausgewertet. Er konnte bestimmten Persönlichkeitsprofilen bestimmte politische Einstellungen und Verhaltensweisen zuordnen. In der Schweiz hat dies so noch kein Wissenschaftler gemacht.» Mirjam Comtesse, Berner Zeitung, 18. September 2017

«Das Buch richtet sich an Psychologen, Parteistrategen, Journalisten und politisch interessierte Menschen allgemein. Allerdings kann der Inhalt auch für all diejenigen von Interesse sein, die Gefallen an der psychologischen Ausleuchtung des Charakters und den damit verbundenen Konsequenzen finden.» Beitrag des Autors Markus Freitag auf defacto.expert, 15. September 2017

«Markus Freitag legt zweifelsfrei das bisherige Schweizer Standardwerk zum neuen Forschungsfeld der Politikwissenschaft vor. Der Platz auf der obligatorischen Vorlesungslektüre in der politischen Einstellungsforschung ist gesetzt. Das Buch dürfte sich im akademischen Bereich dann auch rasch etablieren. Für mich ist klar: Ich werde neu eine Doppelstunde “Politische Psychologie” in meine Vorlesung zur Wahlforschung einbauen.» Claude Longchamp, zoonpoliticon.ch, 14. September 2017

Bevorstehende Veranstaltungen

Autor/in

Markus Freitag (* 1968) studierte Politikwissenschaft, Volkswirtschaft und Germanistik. Nach Aufenthalten an der ETH Zürich und den Universitäten Basel, Berlin und Konstanz ist er Direktor und Ordinarius am Institut für Politikwissenschaft der Universität Bern und Inhaber des dortigen Lehrstuhls für Politische Soziologie. Er ist Verfasser zahlreicher Beiträge zum sozialen und politischen Leben sowie zur politischen Psychologie in der Schweiz und im internationalen Vergleich.

Mehr erfahren »
Vorsicht! Sie nutzen einen alten Browser!
Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser um diese Seite anzuzeigen.