Das soziale Kapital der Schweiz

Das soziale Kapital der Schweiz

Markus Freitag (Hg.) 2. Auflage
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Band 1 der Reihe «Politik und Gesellschaft in der Schweiz». Gemäss der Grundidee des Sozialkapitals stellen die sozialen Beziehungen einer Person in einem Verein oder zu Familie, Freunden, Kollegen und Nachbarn einen wichtigen Wert dar, den sie zu ihrem Vorteil nutzen kann. Von diesem sozialen Zusammenhalt können auch ganze Gemeinden, Regionen oder Nationen profitieren und Erfolge in ihrer politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung erzielen. Sozialkapital erscheint in Wissenschaft und Öffentlichkeit unter so vielfältigen Begriffen wie «sozialer Kitt», «Freiwilligenarbeit», «Vertrauen», «Gemeinwohl», «Ehrenamtlichkeit» und «Toleranz». In diesem Werk werden Facetten des Sozialkapitals und deren Entstehung und Wirkung für Politik und Gesellschaft in der Schweiz umfassend beschrieben. In der Reihe «Politik und Gesellschaft in der Schweiz» analysieren namhafte Schweizer Politikwissenschaftler in mehreren Bänden die Ent wicklungen der Schweizer Politik und Gesellschaft. Politisches Verhalten, Einstellungen gegenüber der Politik, Beschreibung politischer Zustände, Veränderungs prozesse von Institutionen und Aspekte des sozialen Zusammenlebens der Schweizer geraten dabei ins Blickfeld.

Details

Seitenanzahl: 352
Abbildungen: 99
Masse: 15 x 22 cm
Buch, Broschiert
ISBN: 978-3-03810-178-9
Erscheinungsdatum: 29.05.2014

«Mit ihrem freiwilligen Engagement investieren Bürgerinnen und Bürger aus freien Stücken und weitgehend unbezahlt Zeit, Geld und Energie, um Dinge in Bewegung zu bringen, sich für andere Menschen und Organisationen  einzusetzen und einen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten.» Interview mit Markus Freitag in LIEWO Die Sonntagszeitung, 18. September 2016

«Wir haben festgestellt, dass der Rückgang von Mitgliedern vom Thema des Vereins abhängig ist. Vereine zu Themen wie Kinderbetreuung, Wandern oder Hütten verzeichnen einen Zuwachs. Und wenn Jugendliche heute keinem Verein angehören, können sie trotzdem als Erwachsene vielleicht wegen ihrer Kinder irgendwann einem Verein beitreten. Das Zusammenleben wird aber eher unverbindlich ablaufen, man bevorzugt zeitlich begrenzte Projekte. Traditionelle Vereine müssen sich bewegen, wollen sie vorankommen.» Markus Freitag im Gespräch mit Jürg Amsler vom Berner Landboten, 26. Januar 2016

«Der Band leistet eine umfassende, gut zu lesende und überzeugende Analyse des Bestands und der Entwicklung des Sozialkapitals in der Schweiz und zeigt eine Reihe von Rahmenbedingungen auf, die für einen gesunden Sozialkapitalstock wesentlich sind.» Sonja Pointner, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 24. September 2015

«Il divario sociale tra città e campagna si sta invece riducendo: i quartieri si trasformano in grandi villaggi, in cui le persone si conoscono e si frequentano, mentre nei paesini scompaiono i luoghi d’aggregazione come i negozi, i ristoranti o gli uffici postali.» Intervista con Markus Freitag in Azione (Migros Ticino), 7 settembre 2015

«Das Buch zeichnet sich durch drei Stärken aus: Es ist in der Verschiedenheit der Beiträge umfassend angelegt und bietet einen sehr guten Überblick über die aktuelle Situation der Schweiz. Das Buch ist, auch im Vergleich zu anderen wissenschaftliche Bücher, gut verständlich geschrieben. Schliesslich besticht auch, dass es Freitag gelungen ist, sechs seiner Mitarbeitenden und SchülerInnen in die Autorenschaft so einzubinden, dass in der Einheit der Materie dennoch eine gewisse Vielfalt sichtbar wird. Diese Form von Forschungsqualität ist, gerade in der universitäre Realität, eher selten.» Herbert Ammann, Schweizerische Zeitschrift für Soziologie, März 2015

«Für Bekannte den Einkauf erledigen. Im Turnverein mitmachen. Leute auf der Strasse grüssen. Das sind Tätigkeiten, die zum sozialen Kapital beitragen. Als Sozialkapital bezeichnet der Politikwissenschaftler Markus Freitag den Wert sozialer Beziehungen.» Lukas Leuzinger, Neue Luzerner Zeitung, 30. August 2014

«Die sozialen Bindungen sind in Bergkantonen stärker als in den Städten. Das sagt der Politikwissenschaftler Markus Freitag. Er sieht den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Schweiz in Gefahr.» Lukas Leuzinger, Neue Luzerner Zeitung, 30. August 2014

«Hier geht es ums Eingemachte: um die Frage, was diese Gesellschaft im Grunde zusammenhält». Martin Beglinger, Das Magazin, 8. August 2014

«Die Städte entdecken den Gemeinsinn, während die Dörfer anonymer werden.» Beat Metzler, Tages-Anzeiger, 28. August 2014

«Idee Nummer 85 zur Förderung des Sozialkapitals: Grüssen Sie Fremde. Der Tipp stammt aus dem Buch 'Das soziale Kapital der Schweiz'. Es ist keine Strandlektüre mit den vielen Zahlen und Tabellen – und doch ist die Lektüre lohnend. Denn hier geht es ums Eingemachte: um die Frage, was diese Gesellschaft im Grunde zusammenhält.» Martin Beglinger, Das Magazin, 8. August 2014

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Autor/in

Markus Freitag, Prof. Dr., studierte Politikwissenschaft, Volkswirtschaft und Germanistik. Nach Aufenthalten an der ETH Zürich und den Universitäten Bern, Basel, Berlin und Konstanz ist er Direktor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Bern und Inhaber des dortigen Lehrstuhls für Politische Soziologie. Er ist Verfasser zahlreicher Beiträge zum sozialen und politischen Leben in der Schweiz und im internationalen Vergleich.

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