Steinzeit im Parkhaus

Steinzeit im Parkhaus

Moderne Archäologie und das unsichtbare Welterbe der Pfahlbauten


Niels Bleicher
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Rings um die Alpen haben sich an Seeufern und in Mooren Ruinen prähistorischer Pfahlbaudörfer erhalten – mitsamt Resten des alltäglichen Lebens vor 5000 Jahren: Vom Jagdbogen über Textilien und Pflanzen bis zur DNA ist alles noch da. Deswegen wurden die Pfahlbauten 2011 zum einzigen UNESCO-Welterbe erklärt, das man nicht sehen kann, weil es im Boden verborgen ist. Wie lebten die Pfahlbauer? Und was können wir heute von ihnen lernen? Dieser reich bebilderte und leicht verständliche Überblick schöpft aus zahlreichen Ausgrabungen, darunter dem weltweit beachteten Fundort Parkhaus Opéra in Zürich. Neuste interdisziplinäre Forschungen zeigen Leben und Leistung der steinzeitlichen Menschen in überraschenden Details. Auch für Kinder und Jugendliche geeignet.

Details

Seitenanzahl: 186
Abbildungen: 181
Masse: 20.9 x 21 cm
Buch, Broschiert
ISBN: 978-3-03810-377-6
Erscheinungsdatum: 01.10.2018

«Bleichers Werk ist flüssig und spannend geschrieben, grosszügig illustriert und vermittelt einen guten Einblick in die Besiedlung des Gebiets der heutigen Schweiz ab ungefähr 4800 v. Chr. (…) Die Steinzeit-Zürcher legten Obsthaine an, säten Getreide und züchteten Vieh. Sie fingen Fische mit Stellnetzen oder von Einbäumen aus, sie jagten Wild und Vögel und verzehrten Schnecken und Frösche. Hühner allerdings standen noch nicht auf dem Speiseplan; diese gab es zu jener Zeit einzig in Südostasien.» Alois Feusi, Neue Zürcher Zeitung, 20.2.2019

«Das Buch bietet einen faszinierenden Einblick in das Alltagsleben der Pfahlbauer in Zürich.» Isabella Seemann, Tagblatt der Stadt Zürich, 21.11.2018

«‹Es war eine lange gehegte Illusion, dass es in den steinzeitlichen Pfahlbauten keine soziale Ungleichheit gegeben habe›, erklärt Bleicher. Diese Vorstellung erweise sich aber mehr denn je als falsch. ‹Mit den Ergebnissen aus dem Parkhaus Opéra sehen wir nun, dass es schon damals grosse Unterschiede gab respektive das Bedürfnis, sich voneinander abzugrenzen›, konstatiert Bleicher. ‹Interessanterweise haben sich die Bewohner eines dieser Quartiere von ihren Nachbarn mithilfe einer kleinen Palisade abgesondert, die mitten durch das Dorf verlief – das ist recht demonstrativ.›» Adrian Lobe, Schweiz am Wochenende, 17.11.2018 

«Was in neun Monaten 2010/11 auf der Baustelle des Parkhauses Opéra in der Stadt Zürich geborgen und interdisziplinär ausgewertet wurde, kann nun im leicht zugänglichen Buch des Zürcher Forschers Nils Bleicher studiert werden.» Giorgio Girardet, Uster Report, 6/2018 

«In Steinzeit im Parkhaus hat es nun Nils Bleicher unternommen, das Leben der «Pfahlbauer» einem breiten Publikum anhand kluger Fragestellungen und interessanter Querverweise näherzubringen. Dabei streift er ihren Alltag, ihre Kleidung, ihr Handwerk, ihre Gesellschaftsstruktur und ihren Gesundheitszustand. Reich illustriert gelingt es dem Band, die besterforschte Pfahlbaufundstätte der Welt in ihren gesamteuropäischen Kontext einzubetten. Ein schönes Weihnachtsgeschenk für den Menschen- und Geschichtsfreund.» Giorgio Girardet, Uster Report, 6/2018 

«Ein schönes Weihnachtsgeschenk.» Uster Report

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Autor/in

Niels Bleicher (* 1977) hat in Marburg und Göttingen Urgeschichte studiert und in Mainz promoviert. Seit 2008 ist er in der Unterwasserarchäologie und Dendrologie der Stadt Zürich tätig. Er war wissenschaftlicher Leiter der Ausgrabung Parkhaus Opéra und Co-Projektleiter ihrer Auswertung.

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