Europa zwischen Populisten-Diktatur und Bürokraten-Herrschaft

Europa zwischen Populisten-Diktatur und Bürokraten-Herrschaft

Niklaus Nuspliger Neu

ab 19,90 CHF
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Wie steht es um die europäischen Demokratien in Zeiten von Populismus und Fake News? Können demokratische Innovationen oder neue Partizipationsformen die Demokratie in Europa retten?

Die Europawahl 2019 stellt Weichen: Es entscheidet sich, wie sich die EU weiterentwickelt und ob den Nationalisten der geplante Sturm auf Brüssel gelingt. Für die Demokratie in Europa stellen sich existenzielle Fragen. Nicht nur die EU und ihre Institutionen leiden unter einem demokratischen Defizit. Vielmehr haben Populismus, Angriffe auf den Rechtsstaat, Politikverdrossenheit, Fake News, Online-Manipulationen und Bürokratisierungstendenzen die europäische Demokratie in eine Multi-Krise schlittern lassen. Können demokratische Innovationen oder neue Beteiligungsformen die Demokratie in Europa retten? Und wie lassen sich anti-demokratische Tendenzen rechtzeitig erkennen und bekämpfen? Das Buch richtet sich an ein politisch interessiertes Publikum ohne besondere EU-Kenntnisse. Im Zentrum steht die gesamteuropäische Dimension der Demokratiekrise. Der Autor berichtet von konkreten Schauplätzen in Europa.

Details

Seitenanzahl: 200
Zeichnungen: 3
Masse: 15 x 22 cm
Buch, Broschur mit Klappen
ISBN: 978-3-03810-402-5
Erscheinungsdatum: 24.04.2019

«Für seine gründlich recherchierte und klug abwägende, dabei leicht lesbare Darstellung kann der Autor auf reiche Erfahrung aus seiner Korrespondententätigkeit in Brüssel und zuvor New York sowie von Reportagen in verschiedenen Weltteilen zurückgreifen.» Rudolf Wyder, SGA ASPE, 17.5.2019

«Dieses Buch steckt randvoll mit Gedanken und Beobachtungen, die zum Weiterdenken animieren. Mehr geht kaum auf so wenig Platz.» Thomas Kirchner, Süddeutsche Zeitung, 12.5.2019

«Will sich Europa aus dem Dilemma zwischen mehr und weniger EU befreien, muss es die Demokratie neu denken.» Ein Beitrag von Niklaus Nuspliger in der NZZ am Sonntag vom 12.5.2019

«Um die Demokratie zu stärken, muss die EU [...] die Bürger ins Zentrum rücken. Direkte Bürgerbeteiligung kann die repräsentative Demokratie ergänzen und dem Eindruck entgegentreten, Lobbyisten und Parteikader entschieden über die Köpfe der Bevölkerung hinweg.» Ein Interview mit Niklaus Nuspliger im ZDF online vom 12.5.2019

«Nuspliger argumentiert differenzierter, als der reisserische Titel befürchten lässt. In erster Linie befasst er sich mit der ‘nationalistischen Welle’, die Europa erfasst, sowie den Chancen und Risiken der digitalen Welt, mit denen die EU konfrontiert ist.» Peter Blunschi, Watson, 12.5.2019

«In dem gut lesbaren, das Thema gewiss nicht erschöpfenden Buch vermeidet Niklaus Nuspliger Dramatisierungen und aufdringliche Töne. Er wägt sein Urteil ab und vertritt umso glaubwürdiger ein Engagement für eine Demokratie, die die Menschenrechte achtet und die Zukunftsdebatte offenhält.» Christoph Wehrli, Neue Zürcher Zeitung, 9.5.2019

«Er schreibt unaufgeregt, kompakt und informativ, nach vorne weisend. Das auch haptisch patente Buch schließt mit zehn Diskussionsthesen zur Erneuerung der Demokratie in Europa.» Alf Mayer, CulturMag, 2.5.2019

«Niklaus Nuspliger hat das Buch als ‹Reise an Schauplätze der europäischen Demokratie› konzipiert, die den zehn Kapiteln jeweils als thematischer Ausgangspunkt dienen.» Ingrid Isermann, Literatur & Kunst, 2.5.2019

«Niklaus Nuspliger beleuchtet Aspekte und Symptome und stellt in seinem Buch zehn Thesen zur Diskussion, wie die Demokratie in Europa erneuert werden könnte.» Ingrid Isermann, Literatur & Kunst, 2.5.2019

Niklaus Nuspliger ist Gast von Renat Kuenzi im #DearDemocracy-Talk auf Facebook, 1.5.2019

Bevorstehende Veranstaltungen

Folgen Sie hier in voller Länge der Podiumsveranstaltung im PolitForum Käfigturm, die am 2. Mai 2019 stattgefunden hat. Mit Niklaus Nuspliger, Nationalrätin Christa Markwalder und Nicola Forster, moderiert von Nicoletta Cimmino.

Über den Autor/in

Niklaus Nuspliger (* 1980 in Bern) studierte Politikwissenschaften und Internationale Beziehungen in Genf, Madrid und Sydney. Als Journalist war er für die Berner Tageszeitung Der Bund tätig, 2007 trat er in die Inlandredaktion der NZZ ein. Nach drei Jahren als Bundeshausredaktor in Bern berichtete er aus New York u.a. über die UNO und den amerikanischen Wahlkampf 2012. Seit Ende 2013 ist er als politischer Korrespondent in Brüssel zuständig für die EU, die Nato und die Beneluxstaaten.

Mehr erfahren »
Vorsicht! Sie nutzen einen alten Browser!
Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser um diese Seite anzuzeigen.