Europa zwischen Populisten-Diktatur und Bürokraten-Herrschaft

Europa zwischen Populisten-Diktatur und Bürokraten-Herrschaft


Niklaus Nuspliger
Neu
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Wie steht es um die europäischen Demokratien in Zeiten von Populismus und Fake News? Können demokratische Innovationen oder neue Partizipationsformen die Demokratie in Europa retten?

Die Europawahl 2019 stellt Weichen: Es entscheidet sich, wie sich die EU weiterentwickelt und ob den Nationalisten der geplante Sturm auf Brüssel gelingt. Für die Demokratie in Europa stellen sich existenzielle Fragen. Nicht nur die EU und ihre Institutionen leiden unter einem demokratischen Defizit. Vielmehr haben Populismus, Angriffe auf den Rechtsstaat, Politikverdrossenheit, Fake News, Online-Manipulationen und Bürokratisierungstendenzen die europäische Demokratie in eine Multi-Krise schlittern lassen. Können demokratische Innovationen oder neue Beteiligungsformen die Demokratie in Europa retten? Und wie lassen sich anti-demokratische Tendenzen rechtzeitig erkennen und bekämpfen? Das Buch richtet sich an ein politisch interessiertes Publikum ohne besondere EU-Kenntnisse. Im Zentrum steht die gesamteuropäische Dimension der Demokratiekrise. Der Autor berichtet von konkreten Schauplätzen in Europa.

Details

Seitenanzahl: 200
Info:1 Karte und 2 Grafiken. Format: 15 x 22 cm
Buch, Broschur mit Klappen
ISBN: 978-3-03810-402-5
Erscheinungsdatum: 27.05.2019

«Nuspliger hat etwas geschafft, das nur wenigen gelingt: ein gut lesbares, informatives wie kurzweiliges Buch über die Demokratie zu schreiben. Eine weitere Stärke ist der konsequente Verzicht auf jeden Alarmismus, auf jede Ideologie und auf jede Moralisierung, die oft systemkritischer Literatur anhaften. Für jeden, der sich mit Fragen der (europäischen) Demokratie befassen will, ist dieses Buch geradezu eine Pflichtlektüre.» Oliver Cyrus, oliver-cyrus.at, 10.9.2019

«Niklaus Nuspliger ist ein Kunstwerk gelungen: Er hat ein Buch über die Europäische Union verfasst, das für Einsteiger und Experten genauso faszinierend ist.» Luxemburger Wort, 30.7.2019

«Es lohnt sich auf jeden Fall, darüber nachzudenken, wie sich die Beteiligung der europäischen Bürger über die Teilnahme an der Europawahl alle fünf Jahre hinaus erweitern lässt – nicht im Sinne eines Ersatzes, sondern einer Ergänzung der repräsentativen Demokratie.» Ein Beitrag von Niklaus Nuspliger in der Neuen Zürcher Zeitung, 16.7.2019

«Eine „Multi-Krise" diagnostiziert Niklaus Nuspliger bei der EU. […] Nach […] Problemanschauungen und dystopischen Szenarien endet das Buch optimistischer: mit zehn Thesen zur Wahrung der Demokratie.» politik&kommunikation, 2019-11

«Am Ende seines Buches überrascht Nuspliger mit zwei Zukunftsszenarien für das Jahr 2030.» Stefan Winkler, Kleine Zeitung, 26.5.2019

«Um die ‹Multikrise› der europäischen Demokratie besser zu verstehen, bietet das Buch […] fundierte Hintergrundinformationen.» Martina Läubli, Bücher am Sonntag, 26.5.2019

«Wolle die EU bürgernäher werden, solle sie auf die Schwarmintelligenz der Bevölkerung zurückgreifen.» Eva Fischer, Handelsblatt, 23.5.2019

«Es ist […] nicht zu spät, die Demokratie zu erneuern. Sie muss Möglichkeiten finden, die Menschen direkter und öfter zu beteiligen als nur alle vier oder fünf Jahre, wenn gewählt wird.» Ein Interview mit Niklaus Nuspliger in der Augsburger Allgemeinen, 22.5.2019

«Der EU-Korrespondent der ‹NZZ› ergründet die mangelnde Volksnähe der EU.» Die Presse, 20.5.2019

«Pünktlich zur Neuwahl des Europäischen Parlaments legt der EU-Korrespondent der NZZ Niklaus Nuspliger eine höchst lesenswerte Analyse zur Lage der Demokratie in Europa und zu ihren Zukunftsperspektiven im nationalen und übernationalen Rahmen vor. Für seine gründlich recherchierte und klug abwägende, dabei leicht lesbare Darstellung kann der Autor auf reiche Erfahrung aus seiner Korrespondententätigkeit in Brüssel und zuvor New York sowie von Reportagen in verschiedenen Weltteilen zurückgreifen.» Rudolf Wyder, SGA ASPE, 17.5.2019

«Dieses Buch steckt randvoll mit Gedanken und Beobachtungen, die zum Weiterdenken animieren. Mehr geht kaum auf so wenig Platz.» Thomas Kirchner, Süddeutsche Zeitung, 13.5.2019

«Es richtet sich an ein Publikum ohne besondere EU-Kenntnisse und schildert nicht die Geschichte der europäischen Einigung – sie wird höchstens gestreift –, sondern konzentriert sich auf Gegenwart und Zukunft.» Peter Blunschi, Watson, 12.5.2019

«Um die Demokratie zu stärken, muss die EU [...] die Bürger ins Zentrum rücken. Direkte Bürgerbeteiligung kann die repräsentative Demokratie ergänzen und dem Eindruck entgegentreten, Lobbyisten und Parteikader entschieden über die Köpfe der Bevölkerung hinweg.» Ein Interview mit Niklaus Nuspliger im ZDF online vom 12.5.2019

«Will sich Europa aus dem Dilemma zwischen mehr und weniger EU befreien, muss es die Demokratie neu denken.» Ein Beitrag von Niklaus Nuspliger in der NZZ am Sonntag vom 12.5.2019

«In dem gut lesbaren, das Thema gewiss nicht erschöpfenden Buch vermeidet Niklaus Nuspliger Dramatisierungen und aufdringliche Töne. Er wägt sein Urteil ab und vertritt umso glaubwürdiger ein Engagement für eine Demokratie, die die Menschenrechte achtet und die Zukunftsdebatte offenhält.» Christoph Wehrli, Neue Zürcher Zeitung, 9.5.2019

Niklaus Nuspliger ist Gast von Renat Kuenzi im #DearDemocracy-Talk auf Facebook, 1.5.2019

«Niklaus Nuspliger beleuchtet Aspekte und Symptome und stellt in seinem Buch zehn Thesen zur Diskussion, wie die Demokratie in Europa erneuert werden könnte.» Ingrid Isermann, Literatur & Kunst, 2.5.2019

«Er schreibt unaufgeregt, kompakt und informativ, nach vorne weisend. Das auch haptisch patente Buch schließt mit zehn Diskussionsthesen zur Erneuerung der Demokratie in Europa.» Alf Mayer, CulturMag, 2.5.2019

«The book’s most inspiring sections mull the question of how democracies can defend themselves from being taken over by a reckless majority and discuss the pros and cons of various forms of citizens’ participation. He also goes on a fascinating tangent on how the Swiss manage to turn even the most radical referenda results into pragmatic policies.» Florian Eder, POLITICO Brussels Playbook, 22.4.2019

 

 

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Autor/in

Niklaus Nuspliger (* 1980 in Bern) studierte Politikwissenschaften und Internationale Beziehungen in Genf, Madrid und Sydney. Als Journalist war er für die Berner Tageszeitung Der Bund tätig, 2007 trat er in die Inlandredaktion der NZZ ein. Nach drei Jahren als Bundeshausredaktor in Bern berichtete er aus New York u.a. über die UNO und den amerikanischen Wahlkampf 2012. Seit Ende 2013 ist er als politischer Korrespondent in Brüssel zuständig für die EU, die Nato und die Beneluxstaaten.

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