«Lassen Sie mein Leben nicht verloren gehen!»

«Lassen Sie mein Leben nicht verloren gehen!»

Begnadigungsgesuche an General Wille im Ersten Weltkrieg


Lea Moliterni Eberle
Neu
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Ulrich Wille war während des Ersten Weltkriegs nicht nur ein strenger General, sondern auch Gnadenherr der Militärjustiz. Über die ganze Kriegsdauer hinweg legten über 3500 im Militärdienst Verurteilte dem General ihr Leben und die Deliktumstände dar und baten um Gnade und Freilassung. Ihre Gesuche zeigen, wie es um die einfache Bevölkerung in den Jahren 1914 bis 1918 stand: Ehefrauen, die um Entlassung ihrer Ehemänner baten, damit sie wieder den Hof bestellen konnten; Wehrmänner, die ihre Ehre wiederherstellen möchten. Das Buch zeigt aber auch ein ganz anderes Bild von Ulrich Wille: das eines hochemotionalen Menschen, der Mitgefühl für die Sorgen und Nöte seiner Soldaten hatte.

Details

Abbildungen: 49
Seitenanzahl: 488
Format: 15.5 x 22.3 cm
Buch, Gebunden
ISBN: 978-3-03810-442-1
Erscheinungsdatum: 25.10.2019

«Das Buch zeigt […] ein ganz anderes Bild von Ulrich Wille: das eines hochemotionalen Menschen, der Mitgefühl für die Sorgen und Nöte seiner Soldaten hatte.» buchland.ch, 23.1.2020

«Die Lektüre vermittelt Zeit- und Sittengeschichte und offenbart die menschliche Seite von General Wille.» Elisabeth Bardill, 20.1.2020

«Lea Moliterni Eberle hat […] 39 Fälle ausgewählt und diese mit akribischer Sorgfalt analysiert. [...] Die Studie leistet einen wertvollen Beitrag zur ‹Militärgeschichte von unten› des Ersten Weltkriegs.» Hans Rudolf Fuhrer, Meilener Anzeiger, 12.12.2019

«Lea Moliterni Eberle [...] gibt einen seltenen Einblick in den Alltag und die Nöte der ‹kleinen Leute›.» Lea Haller, NZZ Geschichte, Nr. 25, Dezember 2019

«Sie [die Autorin] schafft es, die beinahe 500 Seiten auch für die Leserschaft ausserhalb einer spezialisierten Disziplin lesbar, anschaulich und interessant zu schreiben.» Othmar F. Arnold, OFRADIX, 28.10.2019

Bevorstehende Veranstaltungen

 

LEA MOLITERNI EBERLE UND BRUNO LEZZI IM GESPRÄCH UND LESUNG

Samstag, 15. Februar 2020, 17:00 Uhr
Buchhandlung am Hottingerplatz, Hottingerstrasse 44, 8032 Zürich

Eintritt CHF 25.- / mit Kundenkarte CHF 20.-, beschränkte Platzzahl*

«Lassen Sie mein Leben nicht verloren gehen!»

Die Historikerin Lea Moliterni Eberle liefert in ihrem kürzlich veröffentlichten Buch neue Erkenntnisse zu Ulrich Wille, dem General und Oberbefehlshaber der Schweizer Armee während des Ersten Weltkriegs. In seiner Funktion als Gnadenherr der Militärjustiz zeigt sie ihn als hochemotionalen Menschen, der Mitgefühl für die Sorgen und Nöte seiner Soldaten hatte.

Veranstaltungsinformationen (PDF)
Zur Buchhandlung

* Bitte melden Sie sich über info@buchah.ch oder 044 251 15 84 für die Veranstaltung an.

 

 

LESUNG: Der General und die Gnade

Dienstag, 18. Februar 2020, 19:30 Uhr
BücherSpatz GmbH, Marktgasse 8, 8640 Rapperswil

Eintritt frei (Kollekten willkommen), beschränkte Platzzahl*

«Lassen Sie mein Leben nicht verloren gehen!»

Die Autorin Lea Moliterni Eberle hält eine Lesung aus ihrem Buch «Lassen Sie mein Leben nicht verloren gehen!» und liefert neue Erkenntnisse zu Ulrich Wille, dem General und Oberbefehlshaber der Schweizer Armee während des Ersten Weltkriegs. In seiner Funktion als Gnadenherr der Militärjustiz zeigt sie ihn als hochemotionalen Menschen, der Mitgefühl für die Sorgen und Nöte seiner Soldaten hatte.

Mit anschliessendem Apéro und ausreichend Zeit zum Austauschen und Diskutieren.

Zur Veranstaltung

* Anmeldung erwünscht (über mail@buecherspatz.ch oder 055 210 31 31)

 

 

LESUNG

Samstag, 14. März 2020, 14:00–16:00 Uhr
Büchercafé in der Schul- und Gemeindebibliothek Safiental, Talstrasse 6, 7107 Safien Platz

Eintritt frei (Kollekten willkommen), keine Anmeldung nötig

«Lassen Sie mein Leben nicht verloren gehen!»

Die Autorin Lea Moliterni Eberle hält eine Lesung aus ihrem Buch «Lassen Sie mein Leben nicht verloren gehen!» und liefert neue Erkenntnisse zu Ulrich Wille, dem General und Oberbefehlshaber der Schweizer Armee während des Ersten Weltkriegs. In seiner Funktion als Gnadenherr der Militärjustiz zeigt sie ihn als hochemotionalen Menschen, der Mitgefühl für die Sorgen und Nöte seiner Soldaten hatte.

Autor/in

Lea Moliterni Eberle (*1973) studierte Germanistik und Geschichte. Nach dem Studium arbeitete sie als Programmleiterin in einer NGO sowie als freie Historikerin. Seit 2013 verantwortet sie beim Schweizerischen Roten Kreuz in Zürich das Grossgönner-, Stiftungs- und Legatswesen sowie das historische Archiv.

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