Adel in der Schweiz

Adel in der Schweiz

Wie Herrschaftsfamilien unser Land über Jahrhunderte prägten


Andreas Z'Graggen
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Dieses Buch verbindet raffiniert Geschichte und Gegenwart. Es handelt von der historischen Bedeutung des Adels für die Schweiz und davon, wie die Nachkommen einiger Adelsfamilien heute leben. Ein exklusiver Blick hinter die Schlossmauern.
Sie heissen von Reding, de Chambrier, von Bonstetten oder von Salis. Sie haben die Geschicke unseres Landes während rund 500 Jahren massgeblich gelenkt. Doch die Rolle der zahlreichen Schweizer Adelsfamilien wurde in den Geschichtsbüchern bisher kleingeschrieben. Unser Geschichtsbild bedarf einer Korrektur: Die Eidgenossenschaft war nicht nur eine Volksrepublik von Bauern und Handwerkern. Vielmehr stand die Schweiz von den Habsburgern bis zum Untergang der Alten Eidgenossenschaft unter der Herrschaft einer aristokratischen Elite. Ihre Nachkommen machten Karriere in Politik, Diplomatie, Militär, Wirtschaft und Wissenschaft.
In Interviews, Familiengeschichten und Anekdoten erzählt das Buch lebhaft von der Rolle adliger Frauen, von fremden Kriegsdiensten, von Vögten und Gerichtsherren oder vom Kloster als Versorgungsanstalt für «überzählige» Familienmitglieder. Mit Beiträgen von Barbara Franzen, Ruedi Arnold und Fotografien von Vera Bohren.

Details

Seitenanzahl: 232
Abbildungen: 139
Format 23 x 29 cm
Buch, Gebunden
ISBN: 978-3-03810-334-9
Erscheinungsdatum 01.09.2018

«Im originellen Bildband Adel in der Schweiz erzählt [der Autor] die Geschichte der von Hallwyl, von Bonstetten, von Reding und anderen Aristokraten. Wie sie zu Ruhm, Titel und Wohlstand kamen. Wie sie die Geschicke der Eidgenossenschaft mitgeprägt haben und wie sie heute […] ihren Lebensunterhalt bestreiten.» Der Schweizer Gardist, 2019-1

«Z’Graggen [schildert], wie Adelsfamilien die Schweiz während Jahrhunderten prägten.» Marlen Hämmerli, Ostschweiz am Sonntag, 26.5.2019

«Für Genealogen ungeachtet ihrer Herkunft ist das Buch eine wahre Fundgrube.» Newsletter der Schweizerischen Gesellschaft für Familienforschung, 2019-01

«Der originelle Bildband versammelt Porträts einzelner Adelsfamilien, ergänzt durch Interviews mit ihren heutigen Vertretern, gibt Informationen über adliges Leben in Mittelalter und früher Neuzeit und ermöglicht Einblicke in die vielfältige Schlösserlandschaft der Schweiz.» Heike Talkenberger, Damals, 2019-2

«Wider die Bauerngeschichte der Schweiz wird hier die lange Dauer der alten Eidgenossenschaft als Produkt des hiesigen Adels vorgeführt. Wunderbar!» Claude Longchamp, zoonpoliticon.ch, 18.12.2018

«Adel in der Schweiz, jenem Land, das Inbegriff einer Republik ist, wo das Volk das letzte Wort hat? Yes, Sir! Noble Familien gab und gibt es viel mehr, als man denken würde, und sie sind meist viel bescheidener, weiser und auch reflektierter, als man unterstellt hätte – Andreas Z’Graggen erzählt ihre Geschichte und Geschichten, mit ihnen und über sie, unterstützt von Historikerin Barbara Franzen und Journalist Ruedi Arnold. Auch ein tolles Geschenk zu Weihnachten!» Bilanz, 30.11.2018

«Fesselnd und amüsant zugleich sind die vielen porträtierten aristokratischen Clans, die oft mithilfe geschickter Heiratspolitik den Zeitenstürmen zu trotzen wussten. Das Buch adelt jede Bibliothek.» Werner Knecht, Vision Schweiz. Hochschulzeitung, 2018/4

«Der Autor Andreas Z’Graggen, beschäftigt sich in dem üppigen Band mit den vielen Facetten der Herrscherfamilien unseres Landes. Zum wichtigsten Bündner Adelsgeschlecht, den von Salis, steuert er etwa die Anekdote bei, dass einer ihrer Verwandten der 4. Earl of Sandwich war, und das von ihm erfundene Ur-Sandwich mit Bündnerfleisch belegt gewesen sei.» Südostschweiz, 30.10.2018

«Ein Werk voller Geschichten und Anekdoten aus dem Leben der Aristokratie, die es in der heute republikanischen Schweiz über Jahrhunderte gegeben hat. Die Nachfahren dieser einst einflussreichen Geschlechter gibt es noch heute. Es ist dies eine Reise in die Vergangenheit, die in die Gegenwart führt.» René Lüchinger, SonntagsBlick, 30.9.2018

«Im Buch ‹Adel in der Schweiz› ist zu lesen, dass ein Sohn dieser waadtländisch-badischen Liaison das Haus Battenberg (Mountbatten) begründete, zu dessen Nachfahren auch der britische Thronfolger Prinz Charles gehört.» Reto E. Wild, Migros-Magazin, 24. September 2018

«In seinem Buch zeigt Z’Graggen auf, dass die adligen Familien stets präsent waren und in der Vergangenheit während hunderten von Jahren eine herrschende Rolle gespielt haben; die Eidgenossen waren ganz und gar nicht so frei und unabhängig, wie das dann später kolportiert wurde.» Jörg Meier, Schweiz am Wochenende, 22. September 2018

«Die Stärken des Bandes liegen in der Behandlung von Nischengebieten; hierzu zählen soziale Aufstiege, soziale Abstiege, Adelsverzichte und weibliches Adelsleben. Auch wer eine leichte Einführung in die schweizerische Adelsgeschichte sucht, ist mit dem Band sehr gut bedient. Er lädt zudem dazu ein, manche der nur kurz angeschnittenen Bereiche zu vertiefen und kann daher nicht nur für interessierte Laien, sondern auch für die Geschichtswissenschaft eine lohnende Anregung sein, zumal die Ausstattung des Bandes durch Bindung und Lesebändchen gediegen, durch Einschübe zu Biographien – nahezu aller Jahrhunderte vom Mittelalter bis heute – farbig aufgelockert wird.» Dr. Claus Heinrich Bill, Institut Deutsche Adelsforschung, 17. September 2018

«Andreas Z’Graggen hat die Nachfahren von Schweizer Adelsfamilien aufgespürt und aus den Gesprächen ein Buch erstellt.» David Hesse, Tages-Anzeiger, 15. September 2018

«Das neue Buch ‹Adel in der Schweiz› beleuchtet auch die Urner von Beroldingen. Einem Spross von ihnen ist viel zu verdanken, dass das Tessin zur Schweiz gehört.» Hans Graber, Zentralschweiz am Sonntag, 16. September 2018

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Autor/in

Andreas Z'Graggen (* 1944) studierte und promovierte in Volkswirtschaft und Soziologie an der Universität Bern. Danach arbeitete er als Journalist in Genf und Zürich. Er war Chefredaktor der Bilanz und der Berner Zeitung. Seit 2006 ist er freiberuflich als Berater und Autor tätig.

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