Insel der unsicheren Geborgenheit

Insel der unsicheren Geborgenheit

Die Schweiz in den Kriegsjahren 1914–1918


Georg Kreis
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Wie wirkte sich der Erste Weltkrieg auf die schweizerische Gesellschaft aus? In welchem Mass hat die Schweiz ihre Offenheit und Verbundenheit mit der sie umgebenden Welt im Ersten Weltkrieg eingebüsst? Nahm das Reduitdenken, das im Zweiten Weltkrieg und danach im Kalten Krieg weiterlebte, bereits damals seinen Anfang und erschwert damit die heutigen Beziehungen zu Europa?

Nachdem der Zweite Weltkrieg in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit absorbiert hat, wird der Erste Weltkrieg zurzeit international breit thematisiert. Vieles wurde 1914–1918 vorweggenommen, was sich 1939–1945 wiederholen sollte. Georg Kreis gibt, basierend auf den neusten Forschungen, einen allgemeinen Überblick über diese Periode und wirft aus gegenwartsbestimmtem Interesse einen spezifischen Blick auf die Jahre 1914–1918. Stand früher die Frage im Vordergrund, wie es der kleinen Schweiz gelungen ist, sich aus dem grossen Krieg herauszuhalten, steht heute das vielseitige Betroffensein im Zentrum.

Details

Seitenanzahl: 304
Abbildungen: 140
Masse: 21 x 24 cm
Buch, Gebunden
ISBN: 978-3-03823-902-4
Erscheinungsdatum: 01.04.2014

«Kreis' Darstellung verdeutlicht eindrucksvoll, wie stark selbst diejenigen Staaten vom 'grossen Krieg' und seinen Auswirkungen betroffen waren, die gar nicht militärisch an ihm teilnahmen.» Philip Rosin, Das historisch-politische Buch, 4/2015

«Der Basler Historiker Georg Kreis legt eine kluge und konzise Geschichte der Schweiz während des Krieges vor. Fazit: ein wichtiges Stück Zeitgeschichte – aus einem Guss erzählt.» Balz Spoerri, Sonntagszeitung, 20. Juli 2014

«Der Autor bringt uns eine Schweiz nahe, in der sich in diesen vier Jahren grosse Risse zeigten. Der Graben zwischen Welsch- und Deutschschweiz vergrösserte sich, (…) die sozialen Ungleichheiten zwischen Offizieren und Soldaten wurden in dieser Zeit viel deutlicher, (…) die Schweizer Gesellschaft entwickelte sich auseinander: Das intakte Land konnte vieles produzieren und mit grossem Gewinn exportieren. Diese Gewinne verteilten sich aber sehr ungleichmässig, wogegen sich eine wachsende, aber in sich uneinige Arbeiterbewegung wehrte.» Koni Loepfe, P.S. 03. Juli 2014

«Ein lesenswertes Buch, das in verständlicher Sprache viele Facetten der Schweiz zwischen 1914 und 1918 beleuchtet und dazu anregt, sich mit den angeschnittenen Themen vertiefter zu befassen. Eine zusätzliche Ebene der Geschichtserzählung bieten die vielen zeitgenössischen Fotografien und Illustrationen.» Daniel Stern, WOZ, 17. April 2014

«Georg Kreis hat nun eine längst überfällige Gesamtdarstellung jener konfliktreichen Zeit publiziert.» Marc Tribelhorn, Neue Zürcher Zeitung, 19. März 2014

«Ein reichhaltiger, umfassender Überblick über den 'Grossen Krieg'.» Markus Wüest, Basler Zeitung, 14. März 2014

«Kreis gelingt es, sämtliche Aspekte dieser Kriegsjahre zu erfassen und darzustellen, von der Militärgeschichte über die Wirtschafts- bis hin zur Sozialgeschichte.» Markus Wüest, Basler Zeitung, 14. März 2014

«Er wirft auch einen Blick auf das Los der Frauen. Während die Männer Militärdienst taten, mussten viele Frauen in harten Zeiten – und noch ohne Stimmrecht – an ihre Leistungsgrenzen gehen: für die Kinder sorgen, die Felder bestellen oder in der Fabrik schaffen und neben all dem den Haushalt erledigen. Dazu gehörten die regelmässig eintreffenden Säcke mit der Wäsche der Soldaten. All dies in Kenntnis dessen, dass sich ihre Männer im Dienst mehrheitlich langweilten.» Markus Wüest, Basler Zeitung, 14. März 2014

«'Die inneren Risse haben im Laufe der vier Jahre stark zugenommen', analysiert Kreis. Er nannte die Gegensätze zwischen Arm und Reich, der wichtigen Rolle der Frauen und ihrer politischen  Einflusslosigkeit, der Armeeleitung und den Zivilbehörden und schliesslich zwischen Deutschschweiz und der Romandie.» Peter Schenk, Basellandschaftliche Zeitung, 3. Februar 2014

«Georg Kreis kann Geschichte hervorragend vermitteln. Ein spannendes, hochinformatives Lese- und Bilderbuch über den Einfluss des Ersten Weltkriegs auf die scheinbar friedliche Schweiz.» Wolfgang Bortlik, 20Minuten, 14. Januar 2014

«Von grossen humanitären Aktivitäten der Schweiz, übrigens für alle Kriegsparteien, ist in dem interessanten und gut bebilderten Band auch die Rede, vorwiegend aber von dem das Land seit 1914 nicht verschonenden Wandel.» Bernd Haunfelder, Westfälische Nachrichten, 4. Dezember 2013


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Autor/in

Georg Kreis (* 1943), Dr. phil., em. Professor für Neuere Allgemeine und Schweizer Geschichte an der Universität Basel und ehemaliger Direktor des interdisziplinären Europainstituts Basel. Publikationen zur Geschichte der europäischen Integration und zu Fragen von Identität, Nationalismus, Minderheiten und Migration. Er ist Herausgeber u.a. von «Die Geschichte der Schweiz», «Insel der unsicheren Geborgenheit. Die Schweiz in den Kriegsjahren 1914–1918» (beide 2014) und der Reihe «Die neue Polis».

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