Schweizer Aussenpolitik

Schweizer Aussenpolitik


Paul Widmer
2. Auflage
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Vom Wiener Kongress (1815) bis in die jüngste Vergangenheit führte die Schweiz eine zurückhaltende Aussenpolitik, die sich meistens von den vorherrschenden Trends in Europa abhob. Namentlich die Neutralität, ergänzt durch humanitäres Engagement, gab der schweizerischen Aussenpolitik ihre besondere Gestalt und umgrenzte deren Wirken.Paul Widmer, Historiker und Botschafter der Schweiz, zeigt am Beispiel von sieben Persönlichkeiten einerseits die Möglichkeiten eines Kleinstaates, auf das Weltgeschehen Einfluss zu nehmen, andererseits stellt er bewusst das politische Ringen dieser Persönlichkeiten um die Respektierung der Neutralität in den Mittelpunkt seiner Untersuchungen:

Pictet de Rochemont, Charles Pictet de Rochement, Johann Konrad Kern, Numa Droz, Max Huber, Giuseppe Motta, Max Petitpierre, Edouard Brunner.

Details

Seitenanzahl: 456
Format: 13 x 21 cm
Buch, Broschiert
ISBN: 978-3-03823-632-0
Erscheinungsdatum: 16.05.2014

"In seiner Darstellung skizziert Paul Widmer, promovierter Historiker und zurzeit Botschafter in Jordanien, die wechselvolle Entwicklung der Schweizer Diplomatie während der letzten 200 Jahre anhand von sieben ausgewählten Persönlichkeiten. Er zeigt auf, dass die zurückhaltende Aussenpolitik, die manchem zu Unrecht als langweilig erscheint, gerade eine Vorbedingung für den geschichtlichen Erfolg des Kleinstaats Schweiz darstellt."
Urs Rauber, Neue Zürcher Zeitung

"Paul Widmer hat ein kluges Buch geschrieben, das die direkte Demokratie und die äussere Neutralität der Schweiz als einen untrennbaren Sonderfall der Geschichte würdigt. Dabei huldigt der ebenso gebildete wie praxisnahe Autor einem Verständnis von Historie, wonach 'die Geschichte eine Lehrmeisterin ist'.
Der Diplomat und Historiker hat eine Darstellung der Schweizer Aussenpolitik und Diplomatie vorgelegt, deren Methode und Ertrag gleichermassen bemerkenswert sind."
Klaus Hildebrand, FAZ

"Eine bekannte Formel variierend, könnte man sagen, Aussenpolitk sei zu wichtig, als dass man sie den professionellen Aussenpolitikern überlassen sollte. Wer mitreden will, braucht elementare Kenntnisse - und diese kann man sich neuerdings aus einem Buch beschaffen. Paul Widmer hat es bewusst für ein breiteres Publikum verfasst."
Georg Kreis, St. Galler Tagblatt


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Autor/in

Paul Widmer (* 1949) ist Dozent für Internationale Beziehungen an der Universität St. Gallen. Er studierte Geschichte und Philosophie in Zürich und Köln und trat 1977 in den diplomatischen Dienst der Schweiz ein. Nach Posten in New York und Washington leitete er von 1992 bis 1999 die Vertretung in Berlin, war dann Botschafter in Kroatien, Jordanien, beim Europarat in Strassburg und zuletzt beim Heiligen Stuhl. Er ist Verfasser mehrerer politischer und historischer Bücher.

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