Diplomatie
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Neue Kommunikationsformen und neue Akteure verändern die internationalen Beziehungen. Die Diplomatie dagegen hält wie kaum ein anderer Beruf die Tradition hoch. Wie bewältigt sie die neuen Herausforderungen? Dieses Handbuch gibt eine verbindliche Antwort darauf. Der Autor verfügt über langjährige Erfahrung als Diplomat, aber auch über enge Beziehungen zur akademischen Welt. Zum ersten Mal seit fünfzig Jahren wird die Praxis der Diplomatie im deutschen Sprachraum wieder umfassend dargestellt. Das Buch enthält u.a. Kapitel zur Geschichte der Diplomatie, zum diplomatischen Recht, zur Public Diplomacy und E-Diplomatie, zum Aufbau von Aussenministerium und Vertragsnetz, zu den professionellen und charakterlichen Anforderungen an die Diplomaten, zur Sprache als Werkzeug der Diplomatie, zu den Eigenheiten der multilateralen Diplomatie und zu Seriösem und weniger Seriösem in der sogenannten Friedensdiplomatie.

Details

Seitenanzahl: 496
Abbildungen: 5
Masse: 15 x 22 cm
Buch, Gebunden
ISBN: 978-3-03810-385-1
Erscheinungsdatum: 01.07.2018

«Paul Widmer beschreibt ausführlich die Regeln der Diplomatie, ihre Verbindung mit dem Völkerrecht, organisatorische und protokollarische Aspekte, die von einem Diplomaten geforderten Eigenschaften sowie die Probleme, welche sich durch die heute selbstverständliche Berufstätigkeit der Ehepartner von Diplomaten ergeben. Ein breiter Raum wird der multilateralen Diplomatie eingeräumt, ebenso wie den Veränderungen, welche die Arbeit der Diplomaten durch Phänomene wie die Internetrevolution und die Globalisierung aller Lebensbereiche in den letzten Jahrzehnten erfahren hat.» Albert Rohan, Europäische Rundschau, 2014/3

«Dem Autor ist ein Meisterwerk gelungen, welches nicht nur den angehenden, sondern auch den aktiven und den ehemaligen Diplomaten begeistern wird, aber darüber hinaus auch jeden sonstigen aussenpolitisch Interessierten. Weiteste Verbreitung im deutschen Sprachraum dürfte diesem aussergewöhnlichen Werk sicher sein.» Dr. Michael Fuchs, Die Öffentliche Verwaltung DÖV, September 2014

«Denn die Diplomatie ist, neben den Geheimdiensten, der wohl verschwiegenste Zweig staatlicher Tätigkeit. Durchaus mit Grund, erklärt einer, der es wissen muss». Rolf App, ST. Galler Tagblatt, 19. August 2014

«Der Diplomat – wie funktioniert er heute? Alt Botschafter Paul Widmer, heute Lehrbeauftragter für internationale Beziehungen an der Uni St. Gallen, liefert in seinem kürzlich erschienenen Buch die Definition.» Martin Furrer, Basler Zeitung, 18. Juli 2014

«Widmers Buch ist eine Basislektüre für alle, die sich mit dem Gedanken tragen, in den diplomatischen Dienst zu treten oder auch nur sich eine Vorstellung von dessen Tätigkeit zu verschaffen. Von der Herkunft des Wortes 'Diplomat' über die Anfänge des Gewerbes bei den antiken Griechen durch die Jahrhunderte bis in die Gegenwart - alles ist da.» Paul Stänner, Deutschlandfunk, 4. August 2014

«Seine Anziehungskraft hat der Beruf des Diplomaten nicht verloren. Paul Widmers Buch vermag es, seinen Leserinnen und Lesern viel von dieser Faszination zu vermitteln. Auf für Praktiker ist das Handbuch ein nützliches Nachschlagewerk.» Thomas Wimmer, Kulturaustausch, 3/2014

«Ex-Botschafter Paul Widmer hat ein Buch über Diplomatie geschrieben. Zwischen den Zeilen ist es eine Kritik an Micheline Calmy-Reys Neutralitätspolitik und an einer 'Megafondiplomatie' mit zu vielen E-Mails.» Thomas Zaugg, Tages-Anzeiger, 2. Juli 2014

«Paul Widmer erklärt die schwierige Welt der Diplomatie. Er weiss, wovon der schreibt, denn er gehörte 37 Jahre dem diplomatischen Dienst der Schweiz an. In 15 Kapiteln stellt er Geschichte, Theorie und Praxis der Diplomatie vor.» Rainer Blasius, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. Mai 2014

«In seinem gerade veröffentlichten Handbuch 'Diplomatie' hat der ehemalige Schweizer Botschafter Paul Widmer die Diplomatie als 'Machtpolitik in gesitteter Gestalt' definiert. In der Tat gilt die Diplomatie als das klassische Handwerk des zivilisatorischen Umgangs miteinander – auch und gerade in Zeiten der Krisen und des Konflikts. Wo aber kein Recht, sondern nur die reine Macht herrscht, gibt es keinen Spielraum für Diplomatie.» Wolf Lepenies, Die Welt, 26. Mai 2014

«Vom historischen Wandel, aber auch von der Tradition des Diplomatenberufs seit frühester Zeit, ist in diesem informativen, sehr verständlich verfassten und wohltuend gegliederten Kompendium die Rede. Vergleichbare Darlegungen hält der deutsche Sprachraum nicht bereit. Das Handbuch setzt Maßstäbe.» Bernd Haunfelder, Westfälische Nachrichten, 13. Mai 2014

«Ich war von klein auf an Aussenpolitik und an den grossen Themen interessiert. Mir gefiel auch, dass man sich als Diplomat mit der Kultur im weiteren Sinne befassen muss» sagt Paul Widmer im Gespräch mit dem Toggenburger Tagblatt (8. Mai 2014).

«Das Handbuch bietet einen umfassenden Überblick über Methoden, Bräuche, Umgangsformen und Sprachregelungen der Diplomaten.» Martin Knoepfel, Toggenburger Tagblatt, 8. Mai 2014

«Das Werk bietet eine umfassende und systematische Darstellung des weiten Feldes der Diplomatie. Das Buch ist ansprechend geschrieben und enthält zahlreiche Anekdoten – ein wahrer Fundus für Redenschreiber in Aussenministerien.» Michael Ambühl, Bücher am Sonntag, 27. April 2014

«Demnächst erscheint ein neues Werk von Ihnen, ein Handbuch der Diplomatie. Welches sind die wichtigsten Grundsätze, worauf kommt es an in diesem Job? Es braucht berufliche und charakterliche
Eigenschaften. Zu Letzteren gehört die Wahrhaftigkeit.Das widerspricht dem gängigen Bild des Diplomaten: Keinen Charakter zu haben, immer biegsam zu bleiben, halten viele für einen diplomatischen Grundzug. Das ist falsch. Sie können Ihre Glaubwürdigkeit nur einmal verlieren. Sie müssen auch einen Sinn für Sprache entwickeln, präzis formulieren, ein Flair für den Umgang mit Leuten haben. Verhandeln heisst analysieren, aber auch entscheiden können.» Interview mit Paul Widmer. Philipp Gut, Die Weltwoche, 27. März 2014



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Autor/in

Paul Widmer (*1949), Dr. phil., Dozent für Internationale Beziehungen an der Universität St. Gallen. Er studierte Geschichte und Philosophie in Zürich und Köln und trat 1977 in den diplomatischen Dienst der Schweiz ein. Nach Posten in New York und Washington leitete er von 1992 bis 1999 die Vertretung in Berlin, war dann Botschafter in Kroatien, Jordanien, beim Europarat in Strassburg und zuletzt beim Heiligen Stuhl. Er ist Verfasser mehrerer politischer und historischer Bücher.

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