Brexit: zwischen Wahn und Sinn

Brexit: zwischen Wahn und Sinn

Eine Klippe für Grossbritannien und Europa


Gerald Hosp
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Als Wirtschaftskorrespondent der Neuen Zürcher Zeitung in London hat Gerald Hosp den Weg zum Brexit aus nächster Nähe verfolgt. In seinem Buch analysiert er die Stimmung um das Referendum herum, die historischen, sozioökonomischen und politischen Bedingungen, die zum Brexit-Entscheid führten, und die handels- und geopolitischen Auswirkungen. Ist «Globalbritannien» nur ein Schlagwort oder ein realistisches Ziel? Worin liegt das Kalkül von politischer und wirtschaftlicher Desintegration? Und was müsste im Königreich selbst und seitens der EU unternommen werden, um aus dem Brexit einen Erfolg zu machen? Grossbritannien wird in Zukunft, wie die Schweiz, ein Drittstaat sein für die EU. So ähnlich die Fragestellungen sind, denen sich die zwei Länder gegenübersehen, so unterschiedlich ist die Ausgangslage. Wie können sich London und Bern gegenseitig als Vorbild nehmen?

Details

Seitenanzahl: 184
Info:9 Grafiken. Format: 15 x 22 cm
Buch, Broschiert
ISBN: 978-3-03810-362-2
Erscheinungsdatum: 01.10.2018

ORF Vorarlberg Radio, 3.3.2019
«Es erweist sich als erhellend, informativ und spannend mit Gerald Hosp über den Brexit zu sprechen.»

Blog von Christoph Sprich, 26.2.2019
«Der gut informierte Korrespondent beschreibt die Entwicklung lebendig und bringt dem Leser auch das Denken und Empfinden des britischen Bürgers näher. Erfrischend ist die unbefangene und durch liberale Grundhaltung geprägte Außenansicht eines landsmannschaftlich ungebundenen Schweizers. Negativ fällt ins Gewicht, dass nicht alle Abschnitte des Buches gleichermaßen strukturiert aufgebaut sind. Auch hätte man sich von Hosp deutlichere Wertungen der Ereignisse sowie mehr konstruktive Vorschläge für das zukünftige Verhältnis zwischen EU und Großbritannien gewünscht. Alles in allem aber hat der NZZ-Verlag ein lesenswertes Buch für alle herausgebracht, die sich angesichts der historischen Relevanz für Gründe und Auswirkungen des Brexit interessieren.»

Bücher am Sonntag, Felix E. Müller, 24.2.2019
«Wer mehr analytische Tiefenschärfe sucht, der kommt im Buch von Gerald Hosp auf seine Rechnung. Hosp war von 2014 bis 2018 Wirtschaftskorrespondent der NZZ in London, was seinen leicht ökonomisch gefärbten Blick auf das Thema begründet. Dieser ist ein Mehrwert, weil er ihn zu Fragen führt, die sonst in diesem Zusammenhang nicht unbedingt zur Sprache kommen.»

Handelszeitung, Stefan Mair, 10.1.2019
«Der ehemalige Wirtschaftskorrespondent der NZZ in London, Gerald Hosp, hat ein unaufgeregtes und fundiertes Buch zur anstehenden Trennung, von der bis dato niemand genau weiss, wie sie aussehen wird, geschrieben. (…) Hosp hat mit seinem analytisch starken ‹Brexit: zwischen Wahn und Sinn› kein Jubel-Buch für oder gegen den Brexit geschrieben, und das ist in der zum Teil hysterischen Debatte um den Brexit positiv. Durch die historische Perspektive versteht man, wie sich die Distanz zwischen der EU und Grossbritannien von der Schweiz unterscheidet. Und das ist beim Versuch der Bildung neuer Allianzen nicht irrelevant.»

NZZ, Michael Ambühl, 6.12.2018
«Der Autor erläutert ausführlich den Austrittsplan, den Theresa May in Chequers vorstellte und der die Basis bildet für das seit letztem Monat vorliegende Verhandlungsergebnis. Auch geht Hosp der Frage möglicher Parallelen zur Situation in der Schweiz nach. Flüssig geschrieben und mit nuanciert dargestellten Zusammenhängen, bringt das Buch dem politisch interessierten Leser innert nützlicher Frist eine gute Einsicht in eine komplexe Problematik.»

sga-aspe.ch, Markus Mugglin, 3.11.2018
«Hosp wünscht es sich, dass der Brexit als Chance für neue Konzepte der Zusammenarbeit genutzt würde und denkt dabei über Grossbritannien hinaus u.a. auch an die Schweiz, weil der Weg der bilateralen Verträge aus Brüsseler Sicht ohnehin als Auslaufmodell gelte.»

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Autor/in

Gerald Hosp (* 1973), studierte Wirtschaftswissenschaften in Fribourg und dissertierte in Medienökonomik. Seit 2005 ist er Wirtschaftsredaktor der Neuen Zürcher Zeitung. Er war Moskau-Korrespondent für die NZZ und die FAZ und bis 2018 NZZ-Korrespondent in London.

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