Der Schweizer Nachrichtendienst seit der Fichenaffäre

Der Schweizer Nachrichtendienst seit der Fichenaffäre

Was er kann und was er darf


Clement Guitton
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1989 kam die Fichenaffäre ans Licht und führte zu einer gründlichen Durchleuchtung der nachrichtendienstlichen Politik der Schweiz. Vieles hat sich seither verändert. Nach wie vor begegnet man aber diffusen Vorstellungen vom Wesen unseres Nachrichtendiensts: Er überwache alle Bürger, seine Tätigkeiten seien streng geheim, er stelle sich über das Gesetz. Der Politanalyst Clement Guitton wirft einen nüchternen Blick auf die letzten 30 Jahre – auf die in Vergessenheit geratene Rolle des Parlaments beim Fichenskandal, auf die Gründung von zwei zivilen Nachrichtendiensten und auf deren Zusammenlegung. Er analysiert konkrete Fälle nachrichtendienstlicher Tätigkeiten und die verschiedenen politischen Kräfte, die die Veränderungen seit 1989 geprägt haben.

Details

Seitenanzahl: 336
Info:4 Diagramme. Masse: 15 x 22 cm
Buch, Gebunden
ISBN: 978-3-03810-333-2
Erscheinungsdatum: 11.04.2018

«Das Buch ist übersichtlich gegliedert. Der Autor Guitton beleuchtet Ereignisse, die sich nach der Fichenaffäre ereignet haben und blendet die Berichterstattung der Medien nicht kritiklos aus. Jedes Kapitel geht ins Detail und zeigt Zusammenhänge auf, z.B. zur Politik und zu den Verantwortlichen der jeweiligen Zeit.» Ursula Bonetti, L’Officier Biennois, 2019

«Endlich ein sachlicher Abriss der nachrichtendienstlichen Politik, der mit diffusen Vorstellungen aufräumt.» Werner Knecht, Vision, 2018/03

«Das Werk über den Schweizer Nachrichtendienst füllt eine Lücke. In Anbetracht der defensiven Information des NDB wäre es aber vermessen, zu glauben, dass all das, was Guitton nicht schreibt (oder nicht weiss), bald publik werde.» Peter Forster, Die Weltwoche, 7. Juni 2018

«Ein neues Buch widmet sich der bewegten Geschichte des Nachrichtendienstes. Das Werk trägt Züge einer Verteidigungsschrift, ist aber trotzdem lesenswert.» Daniel Foppa, Tages-Anzeiger, 4. Mai 2018

«Mit welchen Herausforderungen sieht sich der Schweizer Nachrichtendienst konfrontiert? Der erst 30-jährige Polit-Analyst Clement Guitton aus dem Kanton Freiburg hat ein Buch über den Schweizer Nachrichtendienst geschrieben. Er räumt auf mit den Mythen.» Buchautor Clement Guitton im Tagesgespräch (SRF1) mit Marc Lehmann, 12. April 2018

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Autor/in

Clement Guitton (* 1988), Dr., hat am Imperial College London Electrical Engineering studiert und am King’s College London in International Relations promoviert. Als Analyst für politische Risiken hat er sich u.a. beim Verteidigungsdepartement (VBS) mit neu entstehenden Risiken beschäftigt.

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