Das Tao der Schweiz

Das Tao der Schweiz

Ein sino-helvetisches Gedankenmosaik


Harro von Senger
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Die landesüblichen Äusserungen über die Schweiz scheinen festgefahren zu sein in einem engen euro-helvetischen Diskurskorsett. Um diese geistige Enge zu überwinden und einen unverbrauchten Blick auf die Schweiz zu öffnen, bezieht der Sinologe Harro von Senger einen noch nie zuvor berücksichtigten, fernöstlichen Standpunkt. Im uralten chinesischen Weisheitsbuch «Tao-te-king» von Laotse, über 1000 Jahre vor dem Rütlischwur verfasst, erkennt der Autor überraschende Parallelen zur heutigen Schweiz. Anhand von Zitaten aus diesem Schriftstück stellt er die Schweiz in einen von hiesigen Kontroversen unberührten und umfassenden Deutungsrahmen und zeichnet erstmals ein Gesamtbild Helvetiens mit aussereuropäischem Kolorit. Aussagen aus dem chinesischen Werk verwebt er mit zahlreichen sorgfältig dokumentierten Fakten zu einem anregenden Gedankenmosaik und zeigt so die Schweiz in einem verblüffenden neuen Licht.

Details

Seitenanzahl: 236
Abbildungen: 1
Format: 14.5 x 29 cm
Buch, Gebunden
ISBN: 978-3-03810-242-7
Erscheinungsdatum: 01.05.2017

«Wer […] hinter dem Titel einen nicht ernst zu nehmenden, billigen Aufmacher vermutet, wird von den Kulturparallelen eines Schweizer Wertekanons zum Daoismus überrascht werden.» Thomas Weyrauch, ASIEN 149, Oktober 2018

«Wer erfahren will, wie die Schweiz aussieht, wenn man das eigene Schneckenhaus verlässt und es von aussen betrachtet, wird mit dem Werk reich belohnt.» Claudia Wirz, Die Weltwoche, 27.9.2018

«Wer gleichzeitig etwas über die Schweiz lernen will, die chinesische Philosophie besser verstehen möchte und erfahren will, wie die Schweiz aussieht, wenn man das eigene Schneckenhaus verlässt und von aussen betrachtet, dem sei ‹Das Tao der Schweiz› ans Herz gelegt.» Claudia Wirz, Neue Zürcher Zeitung, 21. Juni 2018

«Das Buch ist nicht nur ein gründlich recherchiertes Bild der Schweiz eines heimatverbundenen Schweizers, es eröffnet auch neue Blickwinkel auf das kleine Land im Herzen Europas. Die mehrsprachigen Passagen, die nicht immer übersetzt werden, schränken den Leserkreis allerding ein, was schade ist. Bietet ‘Das Tao der Schweiz’ doch auf für Nichtschweizer manchen Augenöffner.» Gabriele Frommholz, Booksection.de, 7. Februar 2018

«Ein faszinierendes Novum. Oder haben Sie schon gehört, dass das Einsiedler Gnadenbild 1798 dank eines chinesischen Strategems vor den Franzosen in Sicherheit gebracht wurde? Eben. Harro von Sengers anregenden Gedanken bergen Inspiration.» Bruder Gerold Zenoni OSB, Salve, Januar 2018

«Vor seinem enormen Kenntnishintergrund über die chinesische Kultur und deren Kunst, in Gegensätzen zu denken, hat er ein originelles Buch für alle zustande gebracht, die über den helvetischen Zaun hinaus denken wollen.» Urs Strebel-Friedrich, Gegenwart, Dezember 2017

«Das lesenswerte Buch enthält viel Wissenswertes über die Regeln des Taoismus, die in den täglichen Alltag eingreifen und man entdeckt überraschende Denkstrukturen zur Schweiz. Harro von Senger möchte die Leserinnen und Leser auf noch nicht ausgetretene Gedankenpfade führen und die Schweiz in einem neuen Rahmen präsentieren.» Ingrid Isermann, literaturundkunst.ch, 1. September 2017

«Is there any country in the West that has earned huge success by putting ancient Chinese wisdom into governance and use? Probably Switzerland has done so, though in an unconscious way. Starting in the 1990s, Swiss Sinologist Harro von Senger planned to decode his country's governance by referring to the ancient classic writings of legendary philosopher Lao Tzu, whose life is often dated to about 2,500 years ago. Von Senger read intensively and buried himself in writing in his native German language in recent years. The book, Das Tao der Schweiz (The Tao of Switzerland), consisting of six chapters and about 70 pages of notes and references, made its debut in early May through the renowned Swiss publishing house Neue Zurcher Zeitung.» Fu Jing, China Daily Europe, 2. Juni 2017

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Autor/in

Harro von Senger (* 1944), Prof. em. Dr. iur. Dr. phil., Rechtsanwalt, studierte Recht an der Universität Zürich, habilitierte sich zum Thema «Partei, Ideologie und Gesetz in der Volksrepublik China». Von 1971 bis 1977 studierte er an der Nationalen Taiwan-Universität in Taipeh, an der Universität Tokio und an der Peking-Universität. Von 1989 bis zu seiner Emeritierung 2009 war er Professor für Sinologie an der Universität Freiburg i. Br. Seit 1981 ist er Experte für chinesisches Recht des Schweizerischen Instituts für Rechtsvergleichung. Buchpublikationen in 15 Sprachen, darunter das zweibändige Werk «36 Strategeme».

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