Falera – unser Leben hängt an einem Seil

Falera – unser Leben hängt an einem Seil

Autobiografie eines Dorfs in Graubünden


Ignaz Cathomen, Markus Maeder
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Das Bündner Bergdorf Falera schien im Aussterben begriffen, die Abwanderung unumkehrbar. Da erschloss eine Seilbahn die Laax-Flims-Arena für den Wintersport. Rund 50 Jahre ist es her. Ignaz Cathomen hat den Wandel von der Subsistenzwirtschaft zum renommierten Wintersportort von klein auf miterlebt. Mit jugendlicher Frische nimmt er den Leser mit in seine bergbäuerliche Kindheit, berichtet über seine ersten Erfahrungen jenseits des Vorderrheintals und den Aufschwung der Region dank der «Weissen Arena». «Unsere Seele haben wir dabei bewahrt», sagt Cathomen, verweist aber auf neue Fragen, die sich aus dem Wandel des Wintersports, der Aussiedlung der Bauernbetriebe und dem Gesetzeswerk der Zweitwohnungsinitiative ergeben. «Falera» ist Lebensgeschichte, Dorfgeschichte und Fallstudie in einem.

Details

Seitenanzahl: 240
Abbildungen: 24
Format: 15 x 22 cm
Buch, Halbleinen
ISBN: 978-3-03810-195-6
Erscheinungsdatum: 05.10.2016

«Das Buch ist zuerst die Lebensgeschichte eines wachen Menschen, der im Alter nochmals über die Entwicklungen seines Dorfes in den letzten Jahrzehnten nachdenkt. Es ist aber auch Dorfgeschichte und insbesondere eine Art Fallstudie über die Auswirkungen des Tourismus in Schweizer Bergdörfern überhaupt.» wohnblog.ch, 24. November 2016

«Cathomen berichtet davon, was sich verändert hat im Dorf und wie sich der Ort doch treu geblieben ist. Vor den Augen der Leserin, des Lesers breitet er dafür zuerst das Panorama einer surselvischen Kindheit und Jugend in den Dreissiger-, Vierziger- und Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts aus.» Jano Felice Pajarola, Bündner Tagblatt, 6. November 2016

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Autor/in

Ignaz Cathomen führte als junger Lehrer eine Gesamtschule im Nachbardorf Siat. Danach schloss er an der Universität Fribourg als Sekundarlehrer ab. 30 Jahre lang war er Protokollführer und Übersetzer im Bündner Grossen Rat in Chur. Für seine lebenslange kulturelle Arbeit in der Region wurde er 2013 mit einem Anerkennungspreis des Kantons Graubünden ausgezeichnet.

Markus Maeder war freier Journalist für den «Tages-Anzeiger» und die «Neue Zürcher Zeitung» sowie Redaktor beim Schweizer Fernsehen SRF. In den letzten Jahren hat er sich auf Beratung und Konzepte in Buchprojekten konzentriert.

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