Lydia Welti-Escher (1858–1891)

Lydia Welti-Escher (1858–1891)

Biographie


Joseph Jung
5. Auflage
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Lydia Welti-Escher war die selbstbewusste, reiche Tochter eines mächtigen Pioniers der noch jungen Schweiz, die vernachlässigte Ehefrau eines farblosen Bundesrat-Sohnes sowie die tatkräftige Muse eines leidenschaftlichen Künstlers. Doch der Preis, den sie für den Versuch eines selbstbestimmten Lebens und für den Ausbruch aus den bürgerlichen Konventionen bezahlte, war ihr früher Tod.

«Der Historiker Joseph Jung hat nicht einfach – sozusagen en passant, auf dem Weg zu einem anderen Forschungsziel, dem Lebenswerk von Alfred Escher – aus einem glücklichen Versehen eine Schatzinsel gefunden. Jung wusste um das zeit-, kultur– und wirtschaftsgeschichtliche Kaliber nicht nur von Alfred Escher, sondern auch seiner Tochter Lydia und der Persönlichkeiten, die fest mit dem Leben beider verwoben sind. So wurde der Biograph der helvetischen Gründerzeitfigur auch zum Pionier der Frauengeschichtsforschung des 19. Jahrhunderts. Das ist weder ein Wunder noch ein Paradox, sondern einfach Glück – Leserglück!» Aus dem Geleit von Hildegard Elisabeth Keller.

Details

Seitenanzahl: 316
Abbildungen: 159
Masse: 17 x 24 cm
Buch, Gebunden
ISBN: 978-3-03810-167-3
Erscheinungsdatum: 23.11.2016

«Eine der emanzipiertesten Schweizerinnen ihrer Zeit.» Handelszeitung

«Lydia Welti ist eine wache, auf Unabhängigkeit bedachte Frau gewesen.» Tages-Anzeiger

«Die so romantische wie tragische Geschichte ist der grösste Skandal in der Schweizer Geschichte.» SonntagsZeitung

«Die Biografie zeigt die politische Dimension dieses Skandals, der bis heute nachwirkt.» Die Weltwoche

«Jungs Biografie schildert Person und Geschehnisse nüchtern-dramatisch und dokumentiert damit ein Stück Schweizer Geschichte, um das man nicht herumkommt.» Bücher am Sonntag

«Steinreich, verleumdet, in den Tod getrieben. Ihre tragische Biografie hat das Zeug zu einem Roman.» Schweizer Illustrierte

«Das Buch liefert unerwartete Erkenntnisse über das tragische Leben der Lydia Welti-Escher, die Machenschaften des Bundesrats und der Schweizer Gesandtschaft in Rom, die Rolle des Geliebten Karl Stauffer-Bern und das einst millionenschwere Erbe, die Gottfried-Keller-Stiftung.» Neue Zürcher Zeitung

«Das Buch wird jeder, der es fasziniert und gebannt liest, mit Begeisterung weiterempfehlen» Archiv für Familiengeschichte, 1/2011

Bevorstehende Veranstaltungen

Autor/in

Joseph Jung, Prof. Dr. phil., Historiker und Publizist, Geschäftsführer der Alfred Escher-Stiftung. Grundlegende Bücher zur Wirtschafts- und Kulturgeschichte der Schweiz. Erzielte mit der Biografie 'Alfred Escher 1819–1882' einen Bestseller (6. Auflage), Herausgeber der Alfred-Escher-Briefe (bisher 5 Bde., 2008/2013).

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