Conrad Gessner (1516–1565)

Conrad Gessner (1516–1565)

Universalgelehrter und Naturforscher der Renaissance


Urs B. Leu
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Conrad Gessner (1516–1565) gilt als Begründer der modernen beschreibenden Zoologie, als Entdecker der pflanzlichen Vegetationsstufen, als Vater der Bibliografie sowie als Verfasser verschiedener Pionierarbeiten in den Bereichen Botanik, Paläontologie und Pharmazie. Seine Werke prägten gewisse Zweige der Wissenschaft über Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte. Die Biografie von Urs B. Leu ruft das Werk dieses Schweizer Universalgenies in Erinnerung und stellt ihn einem breiten Publikum vor. Die letzte für den deutschen Buchhandel bestimmte Lebensbeschreibung erschien 1824, weshalb er etwas in Vergessenheit geraten ist. Der reich bebilderte Band enthält auch eine Liste der weltweit verstreuten Korrespondenz, von der zurzeit 600 Briefe bekannt sind.

Details

Seitenanzahl: 464
Abbildungen: 92
Format: 17 x 24 cm
Buch, Gebunden
ISBN: 978-3-03810-153-6
Erscheinungsdatum: 16.03.2016

«La monografia rinnova infatti di molto le conoscenze che avevamo su Gessner e in modo particolare sul piano della storia intellettuale e dei rapporti con l’Europa colta. Questo risultato è ottenuto prima di tutto attraverso la lettura e l’uso sistematico e intelligente che Urs Leu fa delle fonti e delle opere di Gessner. Poi per la via della conoscenza a tutto campo che lo studioso mostra della bibliografia: una conoscenza non facile da seguire in ambiti così diversi come quelli toccati dallo Zurighese, veramente in questo «Universalgelehrter und Naturforscher» del Rinascimento come vuole il titolo del libro.» Massimo Danzi, Bibliothèque d'Humanisme et Renaissance, LXXVIII (2016), S. 700

 

«Seine humanistisch geprägte Ausbildung, sein Studium, Stationen in Frankreich, Basel u.a., die Rückkehr nach Zürich, seine naturwissenschaftlichen, philologischen, bibliografischen, medizinischen und pharmakologischen Arbeiten sowie sein Wirken als Herausgeber von Klassikern werden basierend auf einer Vielzahl von Quellen und mit fantastischem historischem Bildmaterial ebenso kenntnisreich wie ansprechend beschrieben. Eine wichtige, gelungene Biografie, die ihren Preis wert ist.» Heidi Debschütz, ekz.bibliotheksservice, 11. Juli 2016

 

«Die Biografie von Urs B. Leu ruft das Werk dieses Schweizer Universalgenies in Erinnerung und stellt ihn reich illustriert einem breiten Publikum vor.» Walter Tschümperlin, Luzerner Rundschau, 1. Juli 2016

 

«Conrad Gessner wurde vor 500 Jahren geboren. Er war Universalgenie, Mythenzertrümmerer, Naturforscher und ein geistiges Kind der Reformation. Vertieft gibt die Biografie von Urs B. Leu Auskunft. Der schön gestaltete Band zeichnet sich auch durch herausragende Illustrationen aus.» Delf Bucher, Reformiert, 29. Mai 2016

 

«Die Auseinandersetzung mit Conrad Gessner lohnt sich auch heute, unbedingt. Urs B. Leus Biografie macht die Welt des grossen Schweizer Gelehrten für uns lebendig. Er dürfte mit dieser Biografie ein Grundlagenwerk geschaffen haben, das, zusammen mit dem Jubiläum, hoffentlich Folgen haben wird.» Angelika Maass, Der Landbote, 2. April 2016

 

«Von Urs B. Leu stammt die neue, bestens lesbare Biografie.» Thomas Widmer, Tages-Anzeiger,  16. März 2016

 

«Heute wird Gessner als ‹Vater der Zoologie› verehrt, als ‹Aristoteles der Renaissance›. ‹Dieses systematische Inventar war das erste der Weltgeschichte›, sagt Urs Leu von der Zentralbibliothek Zürich. Der Historiker hat zu Gessners 500. Geburtstag eine interessante Biografie über das Zürcher Ausnahmetalent verfasst.» Anke Fossgreen, SonntagsZeitung, 13. März 2016

 

«Er schuf die Matrix der frühen Neuzeit. Gessner hat die gesamte Welt erklärt, ohne sie je gesehen zu haben.» Andreas Krieger, Capriccio (BR Fernsehen), 17. Mai 2016

 

«Er war Mediziner, Naturforscher, Professor für Griechisch und Physik. Und nebenbei Begründer der modernen Zoologie: Conrad Gessner. Anlässlich seines 500. Geburtstags wird er in seiner Heimatstadt Zürich mit vielen Ausstellungen gefeiert. Kein Wunder: Er hat die Welt seiner Zeit neu vermessen. Ein Universalgenie.» Andreas Krieger, Capriccio (BR Fernsehen), 17. Mai 2016

 

«Avec la Renaissance, et entre autres avec Gessner, le paradigme change: l’observation prend le dessus – le réalisme de ses planches en témoigne assez largement. En termes techniques, on dit que les «vista» (les  choses vues) remplacent les «lecta» (les choses lues).» Philippe Simon, Le Temps, 14. Mai 2016

 

«Gessner visse in un periodo di grandi rivoluzioni e mutamenti. Da alcuni decenni si stava diffondendo la  stampa a caratteri mobili, inventata da Gutenberg, che, per l’epoca, rappresentò un’accelerazione nella diffusione delle informazioni paragonabile a quella che viviamo attualmente con Internet.» Beatrice Jann, Corriere del Ticino, 31 Marzo 2016

 

«Conrad Gessner und seine Kollegen sahen sich im Grunde mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert wie die moderne Mediengesellschaft: ‹Wie ist es möglich, sich in einem unübersichtlichen Meer von Information zurechtzufinden?› Der Zürcher Gelehrte war nicht der Erste, der mittels eines   Buchverzeichnisses für Orientierung zu sorgen versuchte. Doch seine ‹Bibliotheca universalis› war das bei weitem umfangreichste und ehrgeizigste Unternehmen. Gessner zählte die Autoren und ihre Schriften nicht nur auf, er verfasste zu jedem eine Kurzbiografie und erläuterte dessen Gedankengut.» Susanne Rothenbacher, Schweizer Familie, 17. März 2016

 

«Er war wohl der grösste Zürcher aller Zeiten, hochgeschätzt von seinen Zeitgenossen in halb Europa, sein Werk war noch hunderte Jahre nach seinem Tod wegweisend, aber ausser dass sein Kopf auf der vorigen 50er Note abgebildet war, ist er heute wenig bekannt: Conrad Gessner» Eva Caflisch, seniorweb.ch, 15. März 2016

 

«Man kann ob dieses Gessners wirklich nur staunen. Er muss ein ebenso fleissiger wie sorgfältiger Schaffer gewesen sein, ein Forscher, ebenso begeisterungsfähig wie klar urteilend, und ein Wissenschafter, der trotz der vielen neuen Sachen, die auf ihn einstürzten, kühlen Kopf behielt. Er erkannte schnell und glasklar, dass jetzt Überblick und Ordnung nötig waren. 1545, als 29-Jähriger, gab er die Biblioteca universalis heraus, ein Buch, das einen Überblick gab über die gedruckte gelehrte Literatur in Griechisch, Latein und Hebräisch. Mehr als 5000 Autoren mit ihren Werken sind verzeichnet, zu mehreren verfasste er Anmerkungen. Bei NZZ Libro gibt es zwei hervorragend gestaltete und illustrierte Bände: ‹Facetten eines Universums› und die Gessner-Biographie von Urs B. Leu.» Christoph Bopp, Aargauer Zeitung, 16. März 2016

 

«In seinem Haus in Zürich hatte er einen kleinen Privatzoo und züchtete Pflanzen. Gessner war der erste Schweizer, der das aus Südamerika stammende Meerschweinchen hielt. Er hatte ein paar Exemplare von einem Freund aus Augsburg erhalten und sie für sein Übersichtswerk selbst porträtiert.» Christoph Heim, Basler Zeitung, 16. März 2016

 

«Conrad Gessner war einer der bedeutendsten Gelehrten, nicht nur in der Schweiz, sondern von ganz Europa. Als Gessner 1565 starb, galt er als Kapazität. Er hatte keine bahnbrechenden Entdeckungen gemacht, aber ein Nachschlagewerk geschaffen, das für Jahrhunderte Geltung behielt. » Ruth Seeholzer, Tagesschau SRF, 15. März 2016

 

«Zu Gessners 500. Geburtstag sind neue Bücher erschienen, und in Zürich sind diverse Ausstellungen zu sehen. Sie erinnern an einen der grössten Gelehrten der Schweiz, dessen Werk zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist.» Martin Leuch, NZZ am Sonntag, 13. März 2016

 

«Gessners Leben fiel in die Zeit einer medialen Revolution, in eine Zeit der Beschleunigung, durchaus vergleichbar mit der, die wir heute erleben. Neue Kommunikationswege erschlossen neue Formen der Vermittlung von Wissen. Schulen und Gesundheitswesen wurden ausgebaut, auch und gerade in Zürich. Und das alles in einer Geschwindigkeit, die man sich vordem nicht hätte vorstellen können. […] Zwischen Buchdeckeln eine Arche Noah zu schaffen mit allen Säugetieren, Fischen, Vögeln, Reptilien und Insekten – das war eine gewaltige Aufgabe. Gessner löste sie bravourös mit einem Werk, das für Jahrhunderte Geltung behielt. Er hatte ein Kompendium geschaffen, um das niemand herumkam.» Thomas Ribi, Neue Zürcher Zeitung, 11. März 2016

 

«Gessners Lexikon ziert die Bibliotheken überall in Europa. Königin Maria Stuart in England verbringt ihre 18-jährige Gefangenschaft mit dem Sticken von Wandteppichen; Gessners Bände liefern die Vorlagen für ihre Tiermotive.» Thomas Widmer, Tages-Anzeiger, 10. März 2016

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Autor/in

Urs B. Leu, Dr. phil., studierte Geschichte, Kirchengeschichte, Mittellatein, Altertumswissenschaften und Paläontologie in Zürich, Frankfurt und Heidelberg. 2010 war er Stipendiat der Princeton University Library. Er leitet die Abteilung Alte Drucke und Rara der Zentralbibliothek Zürich und ist Verfasser zahlreicher Publikationen zur frühneuzeitlichen Buch-, Kirchen und Wissenschaftsgeschichte.

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