Der Kampf um das Schweizer Bankgeheimnis

Der Kampf um das Schweizer Bankgeheimnis

Stefan Tobler Neu

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Seit der Zwischenkriegszeit verteidigte die Schweiz ihr steuerliches Bankgeheimnis erfolgreich gegen alle Angriffe von innen und aussen. Als 2008 die Finanzkrise ausbrach und die internationale Staatengemeinschaft einen neuen Anlauf zur Austrocknung von Steueroasen unternahm, sagte der Bundesrat, die Angreifer würden sich am Bankgeheimnis «die Zähne ausbeissen». Fünf Jahre später bekannten sich der Bundesrat und die Bankiervereinigung zum automatischen Informationsaustausch und damit zur kompletten Preisgabe des Bankgeheimnisses gegenüber ausländischen Bankkunden Wie kam es zu dieser Kehrtwende? War sie wirklich notwendig oder war sie das Ergebnis verpasster Gelegenheiten und einer kollektiven Überforderung der Schweiz? Stefan Tobler rekonstruiert die Vorgänge, die zum Abschied vom Schweizer Bankgeheimnis führten, und bettet sie in die 100-jährige Vorgeschichte von internationaler Kritik und nationaler Verteidigung ein.

Mit einem Nachwort von Paolo Bernasconi.

Details

ISBN: 978-3-03810-283-0
Erscheinungsdatum: 17.04.2019

RSI, Tempi moderni, Luca Fasani, 1.3.2019

«Der Vorwurf stimmt nicht. Die Schweizer Banken haben gegen kein Gesetz verstossen, indem sie undeklariertes Geld annahmen. Wenn schon, war es eher mangelhafter Sinn für Fairplay.» («È un rimprovero sbagliato. Le banche elvetiche non hanno violato la legge accettando denaro estero non dichiarato. Se proprio, diciamo che non c’era un senso del fairplay.») 

 

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