Blochers Schweiz

Blochers Schweiz

Gesinnungen, Ideen, Mythen


Thomas Zaugg
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Christoph Blocher zählt zu den einflussreichsten Politikern der Schweiz der vergangenen Jahrzehnte. Doch welche Ideen und Denker prägen ihn selbst? «Blochers Schweiz» erklärt den Aufstieg der nationalkonservativen Bewegung aus der Mitte der alten Landeskultur. Zu Blochers Inspiratoren gehören die geistigen Landesverteidiger, deren Namen heute nahezu vergessen sind: politische Poeten der Aktivdienstgeneration wie Emil Egli, Peter Dürrenmatt, Georg Thürer oder Karl Schmid. Sie gestalteten das Bild einer Schweiz, die sie als Kleinod im Zeitalter der Extreme verstanden. Neu beleuchtet der Autor Facetten, die durch den EWR-Abstimmungskampf 1992 in den Hintergrund traten. In den 1980er-Jahren wendete sich Christoph Blocher mit bibelfester Rhetorik gegen eine als wirklichkeitsfremd empfundene Politik. Er stellte sich gegen Friedensmärsche, das neue Eherecht und forderte «Selbstverleugnung» statt «Selbstverwirklichung». Christoph Blocher: ein konservativer Provokateur, dessen Wurzeln im elterlichen Pfarrhaus und in der Lektüre des Theologen Karl Barth liegen.

Details

Seitenanzahl: 232
Abbildungen: 35
Masse: 15 x 22 cm
Buch, Gebunden
ISBN: 978-3-03823-885-0
Erscheinungsdatum: 30.06.2014

«Dieses Buch ist ein Weckruf und trägt zur nötigen Diskussion über die Definitionsmacht bei, über die Rolle der Schweiz in Europa, ihre Nachbarn und ihre Zukunft». Ingrid Isermann, Literatur & Kunst, 14. Mai 2014

«Er will den Leser gleichsam einlullen, besonders den Skeptiker durch wohltemperierte Relativierungen, durch einfühlsames Entgegenkommen so weit entwaffnen, bis er sich willig den Einflüsterungen des Autors ergibt. Der von sich wiederum ganz unschuldig behauptet, weder zu werten noch zu verurteilen, sondern lediglich zu erzählen und zu beschreiben – als neutrale Kompassnadel im Kraftfeld objektiver Energien.» Roger Köppel, Weltwoche, 17. April 2014

«Das Buch zeigt einige bisher wenig beachtete Aspekte der Figur auf, die die Schweizer Politik seit drei Jahrzehnten prägt wie keine andere. Vor allem aber ruft es in Erinnerung, dass Blocher nicht aus dem Nichts kam, sondern aus der Mitte der Schweiz, dass er in einer langen Tradition ähnlich denkender Politiker und Intellektueller steht, die ihm den Boden bereiteten.» Dennis Bühler, Südostschweiz, 16. April 2014

«Die gut lesbare, aber auch gründlich dokumentierte 'Erzählung' reicht von der geistigen Landesverteidigung der Vorkriegs- und Kriegszeit über die Jahre des Kalten Krieges bis zu den Orientierungsproblemen nach dessen Ende. Mit Distanz und ohne Verbissenheit präsentiert der Autor eine Reihe von Persönlichkeiten.» Christoph Wehrli, Neue Zürcher Zeitung, 10. April 2014

«Ich bin der Meinung, dass das Schweizerische, das Blocher verkörpert, nicht verdrängt, sondern diskutiert werden sollte.» Thomas Zaugg im Interview mit tagesanzeiger.ch, 9. April 2014

«Ein schlauer und geglückter Versuch, das singuläre Phänomen Blocher zurück in die Mitte der Schweiz zu führen. Zaugg stellt Blocher in eine Reihe mit prägenden Figuren aus der Zeit der Geistigen Landesverteidigung.» Philipp Loser, Tages-Anzeiger, 10. April 2014

«Die kollektivhistorischen Bestände, um die es Thomas Zaugg geht, machen den Nährboden der heutigen SVP aus und begründen ihren enormen Erfolg. Und: Das Konservative an ihnen war einstmals durchaus progressiv. Das zeigt jene Zeitreise, auf die Zaugg uns mitnimmt.» Rolf App, St. Galler Tagblatt, 10. April 2014

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Autor/in

Thomas Zaugg, lic. phil., studierte Philosophie, Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Zürich. Redaktioneller Mitarbeiter beim «Magazin» des «Tages- Anzeigers».

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