Die Welt verstehen

Die Welt verstehen

35 Beiträge aus der Geschichte des Schweizerischen Instituts für Auslandforschung

Martin Meyer (Hg.)
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Das Schweizerische Institut für Auslandforschung – seit 70 Jahren ein Forum des Gedankenaustauschs und der Meinungsbildung – präsentiert mit 35 Vorträgen von renommierten Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur eine eindrückliche Rückschau auf die komplexen Wirklichkeiten und Themen der Jahre 1951 bis 2012. Vieles, was uns heute umtreibt, hat Wurzeln in der Vergangenheit. Dazu zählen etwa die Krise der Staatsverschuldung, die Wiederkehr der politischen Theologie oder die Diskussion um Werte und Moral, Freiheit und Verantwortung.

Mit einem Verzeichnis sämtlicher Vorträge, die im Rahmen des Siaf an der Universität Zürich gehalten worden sind.

Beiträge von:

  • Raymond Aron, Die Intellektuellen und der Totalitarismus (1955)
  • Hannah Arendt, Freiheit und Politik (1959)
  • Raymond Barre, Liberté et progrès dans le monde contemporain (1987)
  • Ulrich Beck, Kant oder Katastrophe – Neue Formen kosmopolitischer Schicksalsgemeinschaft und Konfliktdynamiken in der Weltrisikogesellschaft (2011)
  • Ulrich Bremi, Blick auf die Schweiz aus unternehmerischer Perspektive (2000)
  • Edouard Brunner, Die Schweizerische Neutralität und der Ost-West-Konflikt (1985)
  • The Right Honourable The Lord Cockfield, Beyond 1992: The Single European Economy (1989)
  • Ralf Dahrendorf, Krise der Demokratie? Eine kritische Betrachtung (1978)
  • Howard S. Ellis, Die Wiederentdeckung des Geldes (1951)
  • Ludwig Erhard, Wandlungen in der deutschen Wirtschaftspolitik (1968)
  • Timothy Garton Ash, Europe in a Non-European World (2011)
  • Friedrich A. von Hayek, Entstehung und Verfall des Rechtsstaatsideals (1953)
  • Samuel P. Huntington, The Religious Factor in World-Politics (2001)
  • Jean-Claude Juncker, Europa – wie weiter? (2011)
  • Henry A. Kissinger, Reflections on the World’s Situation (1980)
  • Hans Küng, Globale Religion oder globales Ethos? Überlegungen zur Globalisierungsproblematik aus theologischer Sicht (2001)
  • Christine Lagarde, Anchoring Stability to Sustain Higher and Better Growth (2013)
  • Otto Graf Lambsdorff, Die moralische Verantwortung in der Marktwirtschaft (2002)
  • Walter Laqueur, Die Beziehungen zwischen den Supermächten (1985)
  • Jean-Pierre Lehmann, The Pacific Century – Will it happen? (1997)
  • Fritz Leutwiler, Reformbedürftiges Weltwährungssystem? (1984)
  • Willy Linder, Chancen und Risiken der chinesischen Wirtschaftspolitik (1986)
  • Fred Luchsinger, Die Schweiz – ein europäischer Outsider? (1980)
  • Helmut Maucher, Die Globalisierung aus Sicht des Unternehmers (1998)
  • Sir Jeremy Morse, Do We Need a New Bretton Woods? (1984)
  • Joseph S. Nye Jr., The Information Revolution and American Power in the 21st Century (2003)
  • Karl R. Popper, Woran glaubt der Westen? (1959)
  • Wilhelm Röpke, Erziehung zur wirtschaftlichen Freiheit (1959)
  • Helmut Schelsky, Die neuen Formen der Herrschaft: Belehrung, Betreuung, Beplanung (1976)
  • Günter Schmölders, Vom Goldautomatismus zur freiwilligen Zusammenarbeit der Notenbanken (1963)
  • Urs Schoettli, Pakistan – Gefahr für die Welt (2009)
  • Gerhard Schwarz, Wettbewerb der Systeme – eine -ordnungspolitische Sicht (1994)
  • Wolfgang Schürer, Reflexion und Interpretation der chinesischen und indischen Neupositionierung (2006)
  • Kaspar Villiger, Perspektiven der Schweiz in einer Welt im Wandel (1996)
  • Rolf M. Zinkernagel, Wie sicher/frei ist freie/sichere Forschung? (2003)

Details

Seitenanzahl: 540
Format: 15 x 22 cm
Buch, Gebunden
ISBN: 978-3-03823-863-8
Erscheinungsdatum: 24.10.2013

«Vieles, was die Autoren vor Jahren und Jahrzehnten diskutierten, ist auch gegenwärtig unverändert aktuell. Das Buch ist so ein spannendes Zeugnis politischen Denkens und seiner Relevanz über den Tag hinaus.» Burkard Steppacher, Portal für Politikwissenschaft, 24. April 2014

«Eindrücklich ist die Liste der Referentinnen und Referenten. Es geht um Moral, Freiheit und Verantwortung, um die Wirtschaftspolitik der Schweiz und Europas im Wandel, um die Positionierung der Länder des Fernen Ostens im Kräftespiel der Mächte.» Manfred Papst, Bücher am Sonntag, 24. November 2013

«Schon seit siebzig Jahren bereichert das Schweizerische Institut für Auslandforschung (SIAF) das intellektuelle Leben Zürichs. Es lädt jeweils im Frühjahr und im Herbst eminente und prominente Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zu zeitpolitischen Vorträgen an die Universität Zürich ein. Anlässlich des Jubiläums legt das Institut nun eine von Martin Meyer verantwortete Auswahl von 35 Vorträgen vor, die je mit einer kontextualisierenden Zusammenfassung und einer biografischen Notiz zum Referenten versehen sind. […] Fast jeder der Beiträge des Jubiläumsbands ist eine Entdeckung.» Urs Hafner, Neue Zürcher Zeitung, 19. Dezember 2013

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Autor/in

Martin Meyer (* 1951), Dr., war seit 1974 Redaktor am Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung; 1992–2016 war er Feuilleton-Chef. Seit 2007 ist er Leiter von NZZ Podium. Er ist u. a. Präsident des Vorstands des Schweizerischen Instituts für Auslandforschung.

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