Helvetisches Malaise von Max Imboden

Helvetisches Malaise von Max Imboden

Ein historischer Zuruf und seine überzeitliche Bedeutung

Georg Kreis (Hg.)
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Die 1960er-Jahre waren Umbruchjahre. Max Imboden drängte als engagierter, aber unabhängiger Bürgerlicher schon früh darauf, die Zeichen der Zeit ernst zu nehmen. Er war 1963/64 Rektor der Universität Basel, 1965 berief ihn der Bundesrat zum ersten Präsidenten des neu geschaffenen Schweizerischen Wissenschaftsrates. 1960–1964 war er als Freisinniger (bzw. Radikaler) im Kantonsparlament, 1965–1967 im Nationalrat, er war Mitglied der Basler Handelskammer und Verwaltungsrat z. B. der Schweizerischen Treuhandgesellschaft. Sein berühmtes Buch «Helvetisches Malaise» von 1964 war ein grosser Erfolg und wurde intensiv diskutiert. Georg Kreis gibt Imbodens Text mit Kommentaren und Hinweisen zur Wirkungsgeschichte neu heraus.

Details

Seitenanzahl: 140
Masse: 13 x 21 cm
Buch, Gebunden
ISBN: 978-3-03823-707-5
Erscheinungsdatum: 01.09.2011

«Imbodens Überlegungen stehen auf einem betonfesten Fundament: auf der Überzeugung, dass der Staat und seine Institutionen entwicklungsfähig sind und dass es sich lohnt, für deren Fortbildung zu kämpfen.» Der Bund, 2. Dezember 2011

«Imboden will keinen Rundumversorgerstaat. Er will etwas anderes: eine zeitgemässe, leistungsfähige Politik – eine Politik, die sich nicht, ohne zu zögern, der «urhelvetischen Neigung» unterwirft, «das Urteil über das sachlich Mögliche von vornherein auf das politisch Tragbare auszurichten». Der Satz mag knapp 50 Jahre alt sein. Gut ist er noch immer.» Tages-Anzeiger, 2.12.2011

«Seine Beobachtungen sind aktueller denn je. Max Imboden (1915–1969) hat mit seinem Buch «Helvetisches Malaise» die Schwächen des politischen Systems Schweiz kritisch analysiert.» Basler Zeitung, 17. Oktober 2011

«Der Titel ist vielzitiert, der Inhalt wohl wenig bekannt, die Schrift immer noch lesenswert.» Neue Zürcher Zeitung, 18. Oktober 2011



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Autor/in

Georg Kreis (*1943), Dr. phil., ist em. Professor für Neuere Allgemeine und Schweizer Geschichte an der Universität Basel und ehemaliger Direktor des interdisziplinären Europainstituts Basel. Er publiziert zur Geschichte der europäischen Integration und zu Fragen von Identität, Nationalismus, Minderheiten und Migration.

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