Jean Rudolf von Salis

Jean Rudolf von Salis

Ausgewählte Briefe 1930-1993

Urs Bitterli, Irene Riesen-Bitterli (Hg.)
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In den Briefen von Jean Rudolf von Salis widerspiegeln sich Leben und Schaffen einer der markantesten Persönlichkeiten der Schweizer Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts. Der Historiker und Publizist war ein fleissiger Briefschreiber. Er korrespondierte mit zahlreichen Prominenten aus Politik und Kultur, mit einem grossen Freundeskreis, aber auch mit einfachen Leuten. Zu seinen Adressaten gehörten u. a. Karl Kobelt, Max Petitpierre, Gottlieb Duttweiler, Guy de Pour Talès, Friedrich Dürrenmatt und Max Frisch. Seine umfangreiche Korrespondenz aus den Jahren 1930–1993 wird hier erstmals in einer repräsentativen Auswahl vorgestellt. Die Briefe sind mit einem Kommentar versehen, der sie dem Verständnis des Lesers erschliesst.

Details

Seitenanzahl: 250
Masse: 15 x 22 cm
Buch, Gebunden
ISBN: 978-3-03823-669-6
Erscheinungsdatum: 01.05.2011

«Der schön gemachte Band öffnet eine Welt.» Marco Guetg, Neue Luzerner Zeitung, 6.8.2011

«Eine Figur mit vielen Facetten tritt einem in diesen Briefen entgegen. Persönliches freilich gab von Salis nicht preis, er fand das irgendwie ungehörig. Aber durch die kluge Auswahl der beiden Herausgeber wird von Salis dennoch fassbar.» Claudia Kühner, Tages-Anzeiger, 21. Juli 2011

«Das 20. Jahrhundert mit all seinen Verwerfungen ist in dieser Korrespondenz präsent, und man darf bei der Lektüre noch einmal bewundernd feststellen, wie luzide der Autor die einschneidenden Ereignisse seiner Zeit wahrgenommen und eingeschätzt hat. […] Die Briefe zeigen J. R. von Salis als das, was er zweifellos war: ein Intellektueller, der dank seiner Unbestechlichkeit, seinen Pragmatismus und seinem Einfühlungsvermögen über Jahre hinweg als moralische Instanz unseres Landes wahrgenommen worden war.» Klara Obermüller, Bücher am Sonntag, 26.6.2011

«Ein Blick auf die Namen der Adressaten belegt die Weite, in der von Salis sich brieflich ausgebreitet hat: er massregelt Bundesrat Kurt Furgler und korrespondiert mit deutschen Bundeskanzlern, mit Historikerkollegen, Freunden und immer wieder mit Schriftstellern. […] Wer diesen erhellend kommentieren Briefband liest, wandert durch fünf Jahrzehnte. Man schmunzelt gelegentlich, wenn den Grandseigneur der heilige Zorn packt, verweilt fasziniert beim gescheiten Palaver oder lässt sich einfach wegtragen von einer professoralen Analyse.» Marco Guetg, Aargauer Zeitung, 18.6.2011

«In diesem Band sind, ausgezeichnet dokumentiert und hervorragend kommentiert, 171 Briefe der Jahre 1930 bis 1993 versammelt. Es sind weise und weisende, aufzeigende und mahnende, mitfühlende und ratende Schreiben.» Westfälische Nachrichten, 8. November 2011

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Autor/in

Urs Bitterli (* 1935) war bis 2001 Ordinarius für Neue Geschichte an der Universität Zürich. Er befasste sich insbesondere mit der Geschichte der europäisch- überseeischen Beziehungen und der europäischen Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts. Zahlreiche Publikationen, zuletzt «Jean Rudolf von Salis, Historiker in bewegter Zeit».

Irene Riesen (* 1946), Studium der Romanistik und Tätigkeit als Übersetzerin und Verlagslektorin. Edition der Werke von Herbert Lüthy zusammen mit Urs Bitterli.

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