Souveränität im Härtetest

Souveränität im Härtetest

Selbstbestimmung unter neuen Vorzeichen

Avenir Suisse (Hg.)
Katja Gentinetta, Georg Kohler
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Seit je pocht die Schweiz auf ihre Neutralität und ihre Souveränität. Sie hat es verstanden, aussenwirtschaftspolitische Verflechtung mit einer hohen institutionellen Unabhängigkeit zu verbinden. Doch die zunehmende Komplexität der Wirtschaftsbeziehungen und die gegenseitige Abhängigkeit fordern ein neues Souveränitätsverständnis. Eines, das die Einflussnahme auf internationaler Ebene zulässt. Die Autoren diskutieren grundsätzlich und mit Blick auf verschiedene Bereiche der Politik, wie grösstmögliche Selbstbestimmung der Schweiz unter den heute gegebenen Voraussetzungen und den absehbaren Entwicklungen möglich ist. Mit Beiträgen von: Ernst Baltensperger, Carl Baudenbacher, Franz von Däniken, Dieter Freiburghaus, Martin Gabriel, Heinz Hauser, Christian Keuschnigg, Martin Kolmar, Thomas Maissen, Urs Meister sowie Katja Gentinetta und Georg Kohler.

Details

Seitenanzahl: 130
Buch, Gebunden
ISBN: 978-3-03823-649-8
Erscheinungsdatum: 01.06.2010

Tages-Anzeiger: Paukenschlag
«Es ist ein Europa-politischer Paukenschlag: Die Denkfabrik Avenir Suisse sieht den Weg des Bilateralismus kurz vor dem Ende. Konkret sieht Avenir Suisse zwei Möglichkeiten: Neuanlauf zum EWR-Beitritt oder EU-Beitritt ohne Euro.» Tages-Anzeiger, 16. Juli 2010

Basler Zeitung: Globale Allianz
«Unabhängig von der Europapolitik sähe Avenir Suisse die Schweiz gerne in einer globalen Allianz ‚handelsoffener’ kleiner und mittelgrosser Staaten aus Europa, Lateinamerika und Asien.» Basler Zeitung, 16. Juli 2010

Neue Zürcher Zeitung: Schleichender Souveränitätsverlust
«Die Denkfabrik Avenir Suisse hat den schleichenden Souveränitätsverlust der Schweiz analysiert. Der bilaterale Weg führe in die Abhängigkeit, konstatiert die Autorengruppe.» Neue Zürcher Zeitung, 16. Juli 2010

Mittelland Zeitung: Mehr Souveränität dank weniger «Souveränität»?
«’Souveränität’ bilde den Kern der Idee Schweiz, ihre Raison d’être. Unterstellt man, dass ‚Souveränität’ bedeute, die Interessen des Landes auf der internationalen Bühne möglichst wirkungsvoll zu vertreten, kann man zum paradoxen Schluss kommen, dass es besser sein kann, gewisse Kompetenzen an internationale Gremien zu delegieren, also ‚Souveränität’ abzugeben. Man merkt: Es geht um die höchst umstrittene Beziehung der Schweiz zur EU.» Mittelland Zeitung, 16. Juli 2010

SR DRS: Keine Zukunft im bisherigen bilateralen Weg
«Die Schweiz ist zwar global verflochten. Um Souveränität, Wohlstand, Freiheit und Sicherheit zu wahren, empfiehlt «Avenir Suisse» aber einen Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum EWR. Eine Option sei auch der Beitritt zur EU, schreibt die liberale Denkfabrik in einer neuen Publikation. Im bisherigen bilateralen Weg sieht die Denkfabrik keine Zukunft.» SR DRS, 15. Juli 2010

Neue Luzerner Zeitung: Allseits Kopfschütteln
«Die Schweiz müsse einen EU-Beitritt ernsthaft prüfen, sagt die wirtschaftsnahe Avenir Suisse. Das löst allseits Kopfschütteln aus.» Neue Luzerner Zeitung, 16. Juli 2010

20minuten: Analyse zu den Spielräumen
«Die Avenir-Suisse-Publikation liefert Analysen zu den Spielräumen der Schweiz im Aussenhandel, in der Geld- und Steuerpolitik, der Energie- und Ressourcenpolitik und der Rechtsprechung.» www.20minuten.ch, 15. Juli 2010

Blocher: Danke für die EU-Debatte
«Ich bin dankbar, dass das Buch publiziert wird. Dank ihm findet jetzt endlich wieder eine EU-Debatte statt, die eigentlich dauernd laufen sollte.» Christoph Blocher im Tages-Anzeiger, 21. Juli 2010

Freiburghaus: Schweiz verkommt zum globalen Dorftrottel
«Tatsächlich war unser Sonderweg bisher für die Wirtschaft gut. Aber politisch geraten wir in Schieflage, wie das Beispiel der OECD-Amtshilfe zeigt. Generell wird die Aussenpolitik schneller und dringender, und ich habe etwas den Eindruck, die Schweiz verkommt dabei langsam zum globalen Dorftrottel.» Dieter Freiburghaus im Tages-Anzeiger, 21. Juli 2010

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