Die verflixte Mathematik der Demokratie

Die verflixte Mathematik der Demokratie


George Szpiro
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Wieso sagte Platon, dass 5040 die ideale Anzahl von Haushalten in einer Stadt sei? Was ist Condorcets Paradox, und was sagt es uns über die Getränkebestellung in einem Restaurant? Wie haben die frühen amerikanischen Politiker das Problem der Sitzzuteilung im Kongress gelöst? Diese und ähnliche Fragen werden hier auf kurzweilige Art behandelt. Szpiro beschreibt, wie mathematische Paradoxa und Rätsel in fast allen Situationen auftreten können, sei es bei der Wahl eines Klassensprechers, eines Papstes oder Ministerpräsidenten oder bei der Festlegung der Tagesordnung einer Geschäftsbesprechung. In einer weitumfassenden Erzählung schildert der Autor die Lebensläufe und Ideen grosser Denker wie Plato, Plinius d. J., Ramon Llull, Pierre Simon Laplace, Thomas Jefferson, Alexander Hamilton, John von Neumann, Kenneth Arrow u. v. a. m. Er beschreibt die Geschichten dieser Visionäre und die Probleme, die sie zu lösen versuchten.

Details

Seitenanzahl: 250
Format: 15.5 x 23.5 cm
Buch, Gebunden
ISBN: 978-3-03823-521-7
Erscheinungsdatum: 01.03.2011

«Szpiro entwirft ein ernüchterndes Bild auf die Chancen, ein Verfahren für Abstimmungen zu entwickeln, bei dem sich eine objektivierbare Präferenz eines Kollektivs als sinnvolles Destillat aus einer Vielzahl von individuellen Präferenzen ergibt.» Rudolf Taschner, DiePresse.com, 10.8.2011

«Es ist ein raffiniert gestaltetes Werk, denn von Seite zu Seite wird die Frage, wie eine Wahl gerecht zu gestalten sei, in zunehmendem Masse drängender: Wann endlich, so fragt man sich, wird der gordische Knoten gelöst, der die Unzulänglichkeiten, Paradoxa und Verfälschungen symbolisiert, die selbst hinter ausgeklügelten Wahlmethoden lauern? Da dieses Buch von einem Mathematiker verfasst wurde, hofft man, auf den letzten Seiten endlich das Patentrezept zu erfahren. Und tatsächlich liefert die Mathematik ein unumstössliches Resultat.» Rudolf Taschner, NZZ, 29.6.2011

«Man erfährt beeindruckend viel von den scharfsinnigen Denkern, die sich zuerst um das ideale Wahlsystem bemüht hatten, mit Platon und Plinius dem Jüngeren in der Antike beginnend, über die mittelalterlichen Meister Ramon Llull und Nikolaus von Kues bis hin zu den französischen Gelehrten Jean Charles de Borda, Jean Antoine de Condorcet, Pierre Simon Laplace, dem vielseitig begabten Briten Lewis Carroll und den amerikanischen Gründungsvätern, denen die gerechte demokratische Wahl seit je ein Anliegen war. Und man lernt diejenigen Wissenschafter des 20. Jahrhunderts kennen, der zur Einsicht gelangte, dass es bei jedem noch so spitzfindig gestalteten Wahlverfahren Schwierigkeiten geben muss, die einen als «gerecht» empfundenen demokratischen Prozess verhindern.» Rudolf Taschner, NZZ, 29.6.2011

«Mein Fazit: Was vom Layout her eher trocken daherkommt, erweist sich bei der Lektüre als ungemein spannende und selbst für mathematische Laien nachvollziehbare Geschichte.» Werner T. Fuchs, Amazon, März 2011

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Autor/in

George G. Szpiro (*1950), Dr., Mathematiker und Journalist. Seit 1987 berichtet er für die «Neue Zürcher Zeitung» über Israel sowie aus Mathematik und Wissenschaft. Seine in der «NZZ am Sonntag» erscheinende Kolumne «George Szpiros kleines Einmaleins» wurde von der Schweiz. Akademie der Naturwissenschaften mit dem Prix Média 2003 ausgezeichnet, und 2006 erhielt er den Medienpreis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung.

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