Weltgeist im Silicon Valley

Weltgeist im Silicon Valley

Leben und Denken im Zukunftsmodus


Hans Ulrich Gumbrecht, René Scheu
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Ein kritischer Blick auf Leben und Denken im Zukunftsmodus: Wenn Hegel heute lebte und sich die Frage nach dem Ort des Weltgeists erneut stellte, dann käme er am Denken der Programmierer vom Silicon Valley nicht vorbei. Palo Alto, Cupertino oder Mountain View heissen die unscheinbaren Ortschaften, in denen die radikal optimistischen Denker und Macher ihre technische Zukunft gerade erfinden. Diese jungen Seelen bilden das Intensitätszentrum einer neuen Welt, deren Vermessung und kritische Analyse eben erst begonnen hat. Direkt am Pazifik entsteht eine Denkkultur, die die philosophischen Traditionen alteuropäischen Zuschnitts mit dem amerikanischen Pragmatismus zur Konvergenz bringt. Hans Ulrich Gumbrecht, der fast 30 Jahre an der Stanford University lehrte, macht in seinem Buch diese neue Kultur fass- und erfahrbar.

Details

Seitenanzahl: 180
Masse: 15 x 22 cm
Buch, Gebunden
ISBN: 978-3-03810-374-5
Erscheinungsdatum: 08.10.2018

«Kaum jemand weiß besser, wie die US-Tech-Helden ticken, als Hans Ulrich Gumbrecht. In seinem Buch erzählt er vom Ehrgeiz, die Welt umzubauen.» Corinna Baier, Focus Magazin, 24.8.2019

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Autor/in

Hans Ulrich Gumbrecht (* 1948) lehrte von 1989 bis 2018 als Albert Guérard Professor in Literatur an der Stanford University in Kalifornien. Schwerpunkte seiner Reflexion und seiner Schriften sind die westliche Philosophie seit dem 18. Jahrhundert, die romanischen Literaturen und die Ästhetik des Sports.

René Scheu, geboren 1974, aufgewachsen in Langnau am Albis. Besuch des Gymnasiums Freudenberg in Zürich; schrieb erstmals 1992 für die NZZ. Studium der Philosophie und Italianistik an der Universität Zürich, mit einem Austauschsemester an der Universität Triest. Promotion mit einer Arbeit über zeitgenössische italienische Philosophie bei Helmut Holzhey und Gianni Vattimo. Von 2002 bis 2007 zeichnender Hintergrundredaktor beim «St. Galler Tagblatt», von 2007 bis 2015 Herausgeber und Chefredaktor des liberalen Debattenmagazins «Schweizer Monat» (früher «Schweizer Monatshefte»). Herausgeber und Übersetzer zahlreicher Bücher aus den Bereichen Philosophie, Anthropologie und Psychoanalyse. 2013 bis 2015 Kolumnist der NZZ am Sonntag. Seit Januar 2016 Feuilletonchef der NZZ.

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