Der Unerbittliche

Der Unerbittliche

Karl Schweri (1917–2001), Kämpfer für faire Preise


Karl Lüönd
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Er konnte hart sein, schroff und streitbar. Jahrzehntelang war Karl Schweri als Störenfried in der kartellfreundlichen schweizerischen Wirtschaft unterwegs. Sein erstes Vermögen machte er nach dem Krieg mit dem Handel mit Perlonfasern und Kugelschreibern. Dann führte er bankenunabhängige Immobilienfonds ein und hatte die Idee für das erste Shoppingcenter der Schweiz in Spreitenbach. Aber die Grossbanken drängten ihn aus dem Geschäft. Als 1967 die Preisbindung für Markenartikel fiel, verwandelte er seine kleine Kette von Tante-Emma-Läden in hohem Tempo in ein stolzes Geschwader von modernen Discountern. Schweris grosses Vorbild war Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler. Auch er lancierte Volksinitiativen und ergriff Referenden am laufenden Band. Für dieses Buch hat die Denner AG erstmals ihre Archive geöffnet? und es kamen viele Überraschungen zum Vorschein.

Details

Seitenanzahl: 304
Abbildungen: 40
Format: 15 x 22 cm
Buch, Gebunden
ISBN: 978-3-03810-251-9
Erscheinungsdatum: 01.03.2017

«Eine äusserst spannende Biografie über den Visionär und Störenfried der Kartellwirtschaft. Ein Buch voller Überraschungen!» Trudi von Fellenberg-Bitzi, Swissair-News, Dezember 2017

«Auch sein neustes Werk kommt im typischen Lüönd-Stil daher: süffig, schnell zu lesen, packend geschrieben, mit anschaulichen Anekdoten gewürzt. Sein Buch gibt aber auch einen ausgezeichneten Einblick in den Mief der Sechziger- und Siebzigerjahre, als Tabak- und Bierbarone die Konsumenten und Wirte abzockten und sie ihrer Wahlfreiheit beraubten.» Peter Burckhardt, Tages-Anzeiger, 25. September 2017

«Karl Schweri si batte in favore di prezzi giusti, ricorrendo ai tribunali, ma anche agli strumenti della democrazia. Dal 1968 al 2000 lancia sei iniziative – tutte respinte – e quattro referendum, che invece superano lo scoglio delle urne. All’inizio si batte contro i cartelli del tabacco e della birra, in seguito per incoraggiare la creazione di alloggi, per accelerare la democrazia diretta o per ridurre i prezzi sanitari.» Luca Beti, Soggetti smarriti, RSI Rete uno, 16 aprile 2017

«Karl Lüönd schaut auf das Leben von Unternehmer Karl Schweri zurück – mit vielen Überraschungen.» Nathaly Bachmann-Frozza, StrategieDialog 21, Hangout, 15. Mai 2017

«Dem kurzweilig geschriebenen und darum nicht weniger lehrreichen Stück moderner Schweizer Wirtschaftsgeschichte ist eine zahlreiche Leserschaft von Herzen zu wünschen!» Jürg Stüssi-Lauterburg, ASMZ, 2017-06

«Das zeigt, dass nicht nur Ja-Sager neben ihm bestehen konnten. Wenn jemand kompetent war, schätzte mein Grossvater dessen Meinung. Das brachte ihn weiter. Und wenn er eine Idee gut fand, war es ihm egal, aus welcher Ecke sie kam. Er sagte nicht: «Rot ist schlecht!» Da war er extrem offen. Das hat ihn ausgezeichnet.» Schweizer Illustrierte, Interview mit Denise Gaydoul, René Schweri und Philippe Gaydoul, 31. März 2017

«Die Pioniertat, mit der Schweri im ganzen Land schlagartig Bekanntheit erlangte, war die Eröffnung des ersten Denner-Discount-Ladens am 24. Oktober 1967 in Zürich Altstetten. (…) Der Publizist Karl Lüönd beschreibt in der soeben veröffentlichten Biografie, wie am ersten Morgen der Ladeneröffnung in Altstetten die Securitas-Wächter, die vorsorglich aufgeboten worden waren, die ‹Massen bändigen› mussten.» Sergio Aiolfi, Neue Zürcher Zeitung, 31. März 2017

«Karl Lüönd hat rechtzeitig zu Schweris rundem Geburtstag eine Biografie veröffentlicht. Der Publizist schildert den Werdegang des kleine Karli aus dem beschaulichen Zurzibiet bis hin zum unerbittlichen Kämpfer für faire Preise.» Daniel Weissenbrunner, Aargauer Zeitung, 30. März 2017

«Ein Kämpfer an vielen Fronten. Karl Schweri legte sich mit mächtigen Kartellen an und wurde mit günstigen Produkten Milliardär.» Michael Surber, Basler Zeitung, 29. März 2017

«Vor hundert Jahren wurde Karl Schweri (1917–2001) geboren. Ein Vollblutunternehmer, der die Beschaulichkeit der Nachkriegs-Schweiz aufbrach wie der Vulkan den morschen Untergrund. Den schlappen Detaillisten Consum AG Denner sackte er in einer Blitzaktion ein. Mit Bierbaronen und Tabakfürsten duellierte er sich über Jahre und hielt Juristen und Bundesrichter auf Trab. Und die hohe Politik in Bern nervte er lustvoll mit immer neuen Volksinitiativen und Referenden. Eine Hommage an einen Unternehmer, wie es ihn im 21. Jahrhundert nicht mehr gibt, nicht mehr geben kann.» René Lüchinger, blick.ch, 28. März 2017

«Beliebt bei den Konsumenten, gefürchtet bei den Kartellen und der Konkurrenz. So entstand über die Jahre das Bild des harten und unerbittlichen Geschäftsmannes.» Christian Kolbe, 10vor10 (SRF), 27. März 2017

«Wer den Tod im Nacken gespürt hat, entwickelt wohl jene Eigenschaften, die den Unternehmer Karl Schweri und sein Wirken zeitlebens ausgezeichnet haben.» René Lüchinger, Blick, 28. März 2017

«Am 31. März wäre Karl Schweri, Eigentümer und treibende Kraft von Denner, 100 Jahre alt geworden. Rechtzeitig zu diesem Anlass erscheint eine Biografie.» Karl Lüönd im Migros-Magazin, 27. März 2017

«Karl Schweri mischte mit Denner den Schweizer Detailhandel auf. Er war aufsässig, unangepasst und furchtlos. Ende März wäre er 100 Jahre alt geworden.» Ueli Kneubühler, NZZ am Sonntag, 26. März 2017

«Ich arbeitete mit ihm zusammen und merkte rasch, dass er polarisierte: Er hatte eine klare Meinung und vertrat diese konsequent. Natürlich eckte er damit auch an.» Philippe Gaydoul im Interview mit SonntagsBlick, 26. März 2017 (Interview auf blick.ch)

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Autor/in

Karl Lüönd (* 1945) arbeitet nach einer bewegten Karriere als Reporter und Chefredaktor als Sachbuchautor mit den Themenschwerpunkten Medienwirtschaft, Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie als Medienberater und Dozent. Zuletzt sind von ihm erschienen: «Fust – Und es funktioniert!» (2016) und «Die Kraft der unscheinbaren Dinge» (2015).

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