Der einarmige Auswanderer

Der einarmige Auswanderer

Eine Spurensuche vom Emmental nach Argentinien


Simon Geissbühler, Daniel Ryf
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«Ernst, geboren 1868, Farmer, Buenos Aires.» Dieser mysteriöse Eintrag im Stammbaum der Familie Geissbühler löst eine abenteuerliche Suche vom Emmental in die argentinische Pampa aus. Wer war dieser Auswanderer? Warum verliess er 1889 das heimische Studen im Seeland? Wurde er wegen seiner Behinderung stigmatisiert? Wollte er in Argentinien ein neues Leben aufbauen? Wie erging es ihm in Südamerika? Das Buch dokumentiert diese Spurensuche. Tagebuchartige Einträge formulieren Gedanken und Erlebnisse dieser Entdeckungsreise. Dazwischen eingestreut sind objektive Fakten, auf Recherche in Quellen und Literatur abgestützte Aussagen. Das Buch ist ein Beitrag an die Geschichte der Schweizer Überseeauswanderung und regt zum Nachdenken über Heimat, Freiheit und Glück an. Eine berührende Familiengeschichte mit einem unerwarteten Ausgang.

Details

Seitenanzahl: 176
Info:26 Fotografien und Karten. Masse: 15 x 22 cm
Buch, Gebunden
ISBN: 978-3-03810-197-0
Erscheinungsdatum: 07.09.2016

«Das Buch gibt durchaus Anstösse zu einer Gedankenreise in eine uns unbekannte Zeit. Es enthält 26 Bilder und Fotografien, die analysiert und interpretiert werden und so eine gedankliche Rekonstruktion des Geschehenen ermöglichen. Mit nützlichen Informationen werden den Lesenden zudem politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge erläutert. Das Buch hebt sich bewusst von den Meisternarrativen ab: In der Arbeit mit historischen Quellen wird die Geschichte einer ganz normalen argentinischen Familie nachgezeichnet.» Magda Kasper, Berner Zeitschrift für Geschichte, 2018-03

«Süffig erzähltes Buch. Einmal erleben wir eine Schweiz als Auswanderungsland. Dann spüren wir den Pioniergeist des Aufbruchs. Jahrzehnte nachdem irgendeine Hand Ernst in den Stammbaum eingetragen hatte, fand sein Nachfahre Spuren zum Leben des einarmigen Auswanderers. Er lässt uns auch über Mut, Pioniergeist, Glück und Heimat nachdenken.» Dominique Locher, Bilanz, 16. Dezember 2016

«Soll man dieses Buch lesen? Als einer, der mit der Familie Geissbühler, Heimatort Lauperswil, gar nichts am Hut hat? Wer den schmalen Band zur Hand nimmt, stellt sich die Frage unweigerlich – um 172 Seiten später festzustellen: Man soll. Es lohnt sich, in Gedanken das Rad der Zeit zurückzudrehen und in die Welt von Ernst Geissbühler am Ende des 19. Jahrhunderts einzutauchen.» Stephan Künzi, Berner Zeitung, 15. Dezember 2016

«Eine berührende Familiengeschichte mit einem unerwarteten Ausgang.» Heinz Kofmel, Dorfnachrichten Aegerten-Brügg-Studen, November 2016

«‹Die argentinische Familie Geissbühler spricht kein Schweizerdeutsch und lebt keine Schweizer Traditionen. Nichts erinnert daran, dass ihre Vorfahren aus der Schweiz kommen›, musste Simon Geissbühler rasch einmal erkennen. Erst als er das Buch fertiggestellt hatte, realisierte er, dass Ernsts Geschichte vor allem die einer erfolgreichen Emigration und Integration ist.» Yvonne Mühlematter, Könizer Zeitung, 24. November 2016

«Ein sehr berührendes Buch über die Suche nach einem Vorfahren in Argentinien. Dass uns die beiden Autoren Simon Geissbühler und Daniel Ryf immer wieder Einsicht in ihre aktuelle Befindlichkeit, in ihr Vorgehen, ihre Gedanken, Hoffnungen und Enttäuschungen auf ihrem hindernisreichen Weg geben, macht das Lesen dieses Buches zu einem aussergewöhnlich bereichernden Erlebnis.» Judith Stamm, seniorweb.ch, 22. Oktober 2016

«Faszinierend ist diese mehrschichtig gestaltete Spurensuche über Ernst Geissbühler auch, weil der Vorgang der Recherche beschrieben wird, die sich stellenweise wie ein Krimi liest. (…) Am Ende fächert sich eine Lebensgeschichte auf, deren Spuren bis zum aktuellen Tag reichen.» Annelise Alder, Bieler Tagblatt, 1. Oktober 2016

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Autor/in

Simon Geissbühler, Dr. phil., hat an der Universität Bern und in den USA studiert. Er ist Historiker, promovierter Politologe und seit 2000 Diplomat. Seit 2013 ist er stellvertretender Chef der Amerikas-Abteilung des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Er publiziert regelmässig zu verschiedenen Themen.

Daniel Ryf hat internationale Beziehungen in Genf und Sicherheitspolitik in Madrid studiert und spezialisiert sich seit 2015 an der Universität Buenos Aires in Menschenrechtsfragen.

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