Aus den Bündner Bergen

Aus den Bündner Bergen

Fotografien

Robert Bösch (Hg.)
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«Ich wusste vor allem, was ich nicht wollte: Ich wollte mit meinen Bildern weder das Bündnerland repräsentativ wiedergeben noch die Schönheit der Bündner Berge aufzeigen. Ich war nur auf der Suche nach Bildern, die ich nicht kannte, nicht erwartete und die ich nicht bereits im Kopf hatte. Ich suchte unbekannte Bilder in der mir bestens bekannten Bündner Landschaft. Ich lernte einen neuen Zugang zum Gebirge kennen – als Bergsteiger und als Fotograf. Ich begann zu begreifen, dass ich mich von Gewohnheiten und Vorstellungen lösen musste – Prognose, Wetter, Licht, Landschaft, Zeitplan: Ich musste einfach in dieser Landschaft unterwegs sein. Als Jäger, auf der Suche nach einem Tier, von dem ich nicht wusste, wie es aussah. Gefunden habe ich Bilder, welche die Kraft und die Vielfalt dieser Landschaft wiedergeben.» ROBERT BÖSCH

Details

Seitenanzahl: 208
Info:100 grossformatige Fotografien. Format: 27 x 38 cm
Buch, Leinengebunden
ISBN: 978-3-03810-181-9
Erscheinungsdatum: 25.10.2016

«So wild, so einsam, so bedrohlich hat man die Welt der Bündner Berge noch nie gesehen – zum Beispiel in dieser Aufnahme des Silsersees.» Rolf App, St. Galler Tagblatt, 5. Januar 2017

«So hat noch niemand die Bündner Berge aufgenommen. Die klassischen Regeln der Landschaftsfotografie hat Robert Bösch ignoriert. Herausgekommen ist ein Bildband, der alles andere als ein typisches Bergbuch ist.» Ute Watzl, Frankfurter Allgemeine Stil, 22. Dezember 2016

«SPIEGEL ONLINE: Wie entdeckt man "neue Bilder"? Bösch: Das ist nicht ganz einfach zu erklären. Also - es gibt Bilder, die packen den Betrachter sofort, weil eine Menge darauf passiert. Fotos von Extremsportarten zum Beispiel, vom Bergsteigen. Auf den Bildern aus Graubünden passiert erst mal wenig. Der Betrachter muss sich mit etwas Zeit auf sie einlassen. Und sie funktionieren nicht einzeln, nur als gesamtes Buch. Dafür habe ich anders gearbeitet als sonst.» Interview von Hendrik Buchheister auf Spiegel Online mit Robert Bösch, spiegel.de, 22. Dezember 2016

«Die immense Arbeit, der bergsteigerische Aufwand und die hochstehende Druckqualität machen aus diesem Bildband ein Fotokunstwerk der Extraklasse, der mit Sachlichkeit und Schlichtheit Fotografen und Alpinisten in seinen Bann zieht.» Margrit Lustenberger, Sempacher Woche, 22. Dezember 2016

«‹Was ist ein gutes Bild?› Mit dieser scheinbar einfachen Frage eröffnete Reto Stifel, Chefredaktor der Engadiner Post, am vergangenen Donnerstag das Gespräch mit Röbi Bösch in der bis auf den letzten Platz besetzten Bibliothek in St. Moritz. Bösch muss nicht lange überlegen: Für ihn ist ein gutes Bild jenes, an dem der Betrachter hängen bleibt.» Susanna Bonaca, Engadiner Post, 13. Dezember 2016

«Cul cudesch ‹Aus den Bündner Bergen› ha Robert Bösch tschertga in’autra vista da las muntognas. Ina vista misteriusa e per part nunenconuschenta. Cun realisar quest project ha el conscientamain mess en dumonda las reglas classicas da fotografar.» Georg Luzzi, Radiotelevisiun Svizra Rumantscha, 7. Dezember 2016

«Dem erfahrenen Bildreporter und Alpinisten ist es gelungen, auf an sich bekannte Sujets völlig neue Perspektiven zu eröffnen und so den Betrachter in eine Welt zu entführen, deren Magie ihm sonst verborgen bleibt.» Ignaz Staub, Journal21.ch, 5. Dezember 2016

«Die  Bildkompositionen sind meist ungewohnt, frei von Symmetrien oder Tiefenperspektiven, die Ausschnitte überraschen, viele Wolken und viel schlechtes Wetter nehmen den Bergen jeden vordergründigen Liebreiz. Es ist das ein Verhältnis zur Natur, in dem Sonnenuntergänge nichts zu suchen haben, in dem es herkömmliche Schönheit nicht gibt. Dieses Verhältnis zum Berg gibt den Bildern von Bösch eine Wucht, die in andern Bergbildern nicht zu finden ist.» Felix E. Müller, NZZ am Sonntag, 4. Dezember 2016

«Beim Blättern in diesem großformatigen Band breiten sich faszinierende Fotografien vor dem Betrachter aus. Bösch hat hier eben nichts inszeniert, sondern sich konsequent auf die Lichtspiele in der Landschaft eingelassen, auf Stimmungen, auf grafische Elemente… Jede Doppelseite steht für sich – viele faszinierende Schwarz-Weiß-Motive, spektakuläre Farbaufnahmen. Paradegipfel wie Piz Palü, Piz Bernina und Piz Badile? Sie fehlen nicht, aber es sind ganz andere Bilder als die bekannten Ansichten.» Michael Pause, Buchtipps Bergauf-Bergab BR Fernsehen, 4. Dezember 2016

«L’artiste zurichois, une sommité helvétique de la photographie alpine, a parcouru les sept continents, immortalisant une quantité impressionnante de monts sous toutes leurs coutures. Pour son dernier projet, il s’est lancé un nouveau défi: partir à la recherche d’images qu’il n’avait jamais prises, vues ou pensées auparavant. Pendant deux années, Robert Bösch a comme erré dans les moindres recoins du vaste territoire grison, se remettant sans cesse en question.» Gabriel Sassoon, 24 heures, 29 novembre 2016

«Einer aber, der es sich im Gebirge nicht leicht macht, ist der Alpinist, Fotograf und Geograf Robert Bösch, dessen Fotoband im Oktober im Buchverlag der NZZ erschienen ist. Bösch weiss zwar von der Werbung für Sportartikel her, wie man spektakuläre Action- oder Bergbilder schiesst. Er weiss, wie man eine Bergikone wie das Matterhorn ins beste Licht rückt. Er weiss, was die Leserschaft von Fotozeitschriften, von Magazinen wie „GEO“ „National Geographic“ oder „Stern“ gerne sieht. Er hat alles gemacht, ist international beachtet und ausgezeichnet worden. Doch das genügte dem 62-Jährigen nicht.» Ignaz Staub, Journal21.ch,  26. November 2016

«Entstanden ist kein klassisches Buch über Bündner Berge, keine Sammlung bekannter Touristensujets, sondern Bilder, die für sich allein stehen.» Bericht J. Schwerzmann, C. Gantner, P. Füllemann, 10vor10 SRF, 24. November 2016

«Entstanden sind einzigartige Bilder, welche die unbändige Kraft und die eindrückliche topografische Vielfalt der rätischen Landschaft wiedergeben. Zusammengefasst in einem grossformatigen Bildband, bedarf keine der Fotografien irgendwelcher Worte. Jedes Bild spricht für sich.» Andreas Faessler, Luzerner Zeitung, 18. November 2016

«Fast drei Jahre lang wanderte und fuhr Fotograf Robert Bösch, 62, im Camper durch die Alpen. Sein Ziel: die Berge unbefangen fotografieren, weder gutem Licht noch Schönheit nachjagen. ‹Ich musste erst alle Bergbilder aus meinem Kopf löschen›, sagt er. Die besonderen Fotos gibt's nun als Bildband.» (MG), Schweizer Illustrierte, 18. November 2016

«Und immer wieder kreisen diese faszinierend schönen Bilder um Lichtgestalten, die wir gemeinhin banal und trocken Berge nennen.» Stilmagazin, NZZ am Sonntag, 20. November 2016

«Es sind Bilder von atemberaubender Schön- und Schlichtheit. Jedes Detail stimmt. Wie schreibt er dazu? ‹Landschaft, Wetter, Licht – das war's. Es galt schlicht, in dieser Landschaft zu sein.› Genauso geht es dem Betrachter.» Martin Walker, Buchmedia, Herbst 216

«Robert Bösch legt einen Bildband vor, der mit den gängigen Erwartungen bricht. Entstanden ist ein grossformatiger Fotoband, dessen einzelnen Aufnahmen enorm bildstark sind und ihre Stimmungen insbesondere als Ensemble wirkungsvoll entfalten. Dem Betrachter eröffnet sich eine Bergwelt, die so roh, einsam und überwältigend ist, dass man sich respektvoll vor ihr verneigt.» Sandra Leis, Kultur Kompakt (SRF2), 16. November 2016 (ab 13'45'')

«Was Röbi Bösch da zwischen Rätikon und Bergell mit seiner Nikon gefunden hat, ist grossartig – und grossartig anders. Mal wuchtig, mal zart, meistens schwarz-weiss, da und dort farbig, wenn die Farbe genau zum Bild passte. Menschenleere Landschaft, nur ganz selten ein Weg, eine Passstrasse, eine Trockensteinmauer, eine Alphütte, ein Weiler, eine (vergängliche) Skispur. Mitten im Bild: Fels und Gras, Schnee und Eis, Wolken und Wasser, ein paar Bäume.» Thomas Anker, bergliteratur.ch, 17. November 2016

«Dieses Buch ist kein typisches Bergbuch, obwohl es voller Berge ist. ‹Die Bündner Berge waren mir egal. Mir ging es um die Bilder, die im Gleichgewicht sind, voller Kraft und Ruhe›, sagt Bösch.» Ute Watzl, Frankfurter Allgemeine Magazin, 12. November 2016

«Ein grandioser Bildband, der Existentielles offenbart, sich als Mensch in der majestätischen Bergwelt selbst näher zu kommen. Aufnahmen zeitloser Schönheit, ob vom bekannten Piz Palü oder Piz Bernina, karstigen und schrundigen Gipfeln, dem Martinsloch oder vom Silsersee – eine Landschaft, die in den Bann zieht. Bilder, die man immer wieder betrachten möchte und die über den Alltag hinausweisen. Empfehlenswert!» Ingrid Isermann, literaturundkunst.net, 3. November 2016

«Wie die Bündner Gebirge aussehen, wusste Robert Bösch. Wie er sie spektakulär inszeniert, sowieso. Doch der renommierte Schweizer Alpinfotograf, der den Mount Everest erklomm und Extrembergsteiger Ueli Steck auf mehreren Touren begleitete, wollte einmal komplett auf das durchgeplante Fotografieren verzichten. Damit er Motive vor die Linse kriegt, die er nicht bereits im Kopf hatte. Ohne genaue Routen festzulegen oder das Wetter zu beachten, entdeckte er den ihm bestens bekannten Bergkanton während zweier Jahre neu. Die Ergebnisse sind im Bildband Aus den Bündner Bergen und in der gleichnamigen Ausstellung zu sehen.» Joel Hanhart, Zoom - Der Fotoblog, tages-anzieger.ch 27. Oktober 2016

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