Gertrud Dübi-Müller

Gertrud Dübi-Müller

Sammlerin, Fotografin, Mäzenin


Monique Barbier-Müller, Cäsar Menz
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Gertrud Dübi-Müller (1888–1980) gehörte zu den wichtigsten Kunstsammlerinnen der Schweiz im 20. Jahrhundert. Verwaist und auf sich selbst gestellt, entwickelte die Solothurnerin zusammen mit ihrem Bruder Josef eine originelle Sammeltätigkeit. Kaum volljährig, leistete sie sich den Kauf eines Gemäldes von Vincent van Gogh. Zu ihren Freunden gehörten Cuno Amiet und Giovanni Giacometti. Besonders eng fühlte sie sich Ferdinand Hodler verbunden, der ihre jugendliche Schönheit in 17 Bildnissen festhielt. Früh erkannte sie das Talent der Schweizer Künstler Hans Berger, Albert Trachsel und Ernst Morgenthaler. Ihre Sammlung enthält aber u.a. auch Werke von Matisse, Degas, Cézanne, Braque, Picasso, Liebermann. Die von ihrer Nichte Monique Barbier-Mueller und dem Kunsthistoriker Cäsar Menz verfasste Publikation erlaubt einen Einblick in das sorgsam gehütete Reich einer faszinierenden Persönlichkeit, die als Sammlerin, Fotografin und Mäzenin in die Kunstgeschichte eingegangen ist.

Details

Seitenanzahl: 176
Abbildungen: 118
Masse: 22.8 x 28.8 cm
Buch, Gebunden
ISBN: 978-3-03810-139-0
Erscheinungsdatum: 24.02.2016

«Gertrud Dübi-Müller (1888–1980) war eine aussergewöhnliche Frau. Selbstbestimmt und mutig. Ihr ganzes Leben widmete sie der Kunst – als Sammlerin, als Mäzenin, als Modell, als Fotografin.» Susanne Rothenbacher, Schweizer Familie, 17. August 2017
 
«Die Publikation erlaubt einen Einblick in das sorgsam gehütete Reich einer faszinierenden Persönlichkeit, die still und leise in die Kunstgeschichte der Schweiz eingegangen ist.» Walter Tschümperlin, Luzerner Rundschau, 10. Juni 2016

«Monique Barbier-Mueller hat einen persönlichen Text voller Eigenart geschrieben, geprägt von Respekt und Bewunderung für ihre fortschrittlich sammelnde und vielseitig engagierte Tante: spontan, ehrlich, direkt zu den Lesern sprechend, auf sympathische Art sprunghaft. Ein erhellender, grosszügig illustrierter Band.» Angelika Maass, Der Landbote, 29. April 2016

«Das Buch versteht sich als Hommage an eine aussergewöhnliche Frau, die selbst Teil der Kunstgeschichte geworden ist. Nach ihrem Tod gelangte die Kollektion mit 190 Werken als Dübi-Müller-Stiftung an das Kunstmuseum Solothurn.» Franz Zelger, Neue Zürcher Zeitung, 11. März 2016

«‹Liebe und schöne Gertrud› – Mit Ferdinand Hodler war Gertrud Dübi-Müller eng befreundet. Das Kunstmuseum Solothurn verdankt ihr zu einem wesentlichen Teil seine hochkarätige Sammlung moderner Kunst. Eine Biografie von ihrer Nichte Monique Barbier-Mueller und Cesar Menz stellt die engagierte Frau und die Höhepunkte ihrer Sammlung vor. » Gerhard Mack, Bücher am Sonntag, 21. Februar 2016

Bevorstehende Veranstaltungen

Autor/in

Monique Barbier-Müller, Tochter des Solothurner Sammlers Josef Müller, ist diplomierte Übersetzerin und selbst eine international bekannte Sammlerin. Mit ihrem Mann Jean Paul Barbier-Mueller gründete sie in Genf das Musée Barbier-Mueller, das international beachtete Ausstellungen organisiert.

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