Humanitäre Hilfe Schweiz

Humanitäre Hilfe Schweiz

Eine Zwischenbilanz

Walter Rüegg, Christoph Wehrli (Hg.)
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Die Schweiz ist stolz auf ihre humanitäre Tradition und die grosse Spendenbereitschaft ihrer Bevölkerung. Doch sind die Mittel immer gut eingesetzt? Wie werden sie verteilt und verwendet? Verdrängt die humanitäre Hilfe die längerfristige Entwicklungszusammenarbeit? Die Autoren des Sammelbandes analysieren die Veränderungen, denen sich die humanitären Organisationen stellen müssen. Weiter befassen sie sich mit der Wahrnehmung von Katastrophen, mit der heutigen Praxis der humanitären Hilfe, den neuen Herausforderungen wie der Gefahr der Instrumentalisierung, der sozialen Solidarität in der Schweiz und mit dem «Markt» der Geldsammlungen. Interviews mit erfahrenen Persönlichkeiten und Porträts der wichtigsten schweizerischen Organisationen in diesem Bereich runden dieses wichtige Standardwerk ab.

Mit Beiträgen von Vito Angelillo, Göpf Berweger, Manuel Bessler, Tony Burgener, Gilles Carbonnier, Ruth Daellenbach, Beat von Däniken, Paola Fabri, Adriaan Ferf, Toni Frisch, Thomas Gass, Christian Gut, Lilian Iselin, Marc Kempe, Carlo Knöpfel, Jürg Krummenacher, Peter Maurer, Odilo Noti, Walter Rüegg, Lorenz Spinas, Edita Vokral, Roger de Weck, Christoph Wehrli, Patrik Wülser, Martina Ziegerer. Vorwort: Bundesrat Didier Burkhalter.

Details

Seitenanzahl: 376
Abbildungen: 40
Masse: 16.9 x 23.8 cm
Buch, Broschiert
ISBN: 978-3-03810-135-2
Erscheinungsdatum: 22.02.2016

«Ein überaus lesenswertes, mit übersichtlichen Tabellen und Exkursen zu konkreten Schauplätzen ergänztes Werk.» Andrea Grichting, ASMZ, 25. November 2016

«Ein Buch wagt nun eine Bestandesaufnahme. In Beiträgen kommen rund 25 unterschiedliche Akteure und Experten zu Wort, die in der humanitären Hilfe über Rang und Namen verfügen.» Marcel Amrein, Neue Zürcher Zeitung, 9. Juni 2016

«Ein aufschlussreiches Handbuch über alles, was die humanitäre Schweiz ausmacht.» blickwinkel, Julia Antoniou, Mai 2016

«Der aufschlussreiche und wohltuend übersichtlich gegliederte Band gibt nicht nur Auskunft über die humanitäre Hilfe allgemein, über den Wandel der Solidargemeinschaft – selbst im eigenen Land –, sondern auch über die heutzutage weitaus gezieltere Verwendung der Gelder, einschließlich der nicht unwichtigen Überlegung, dass finanzielle Mittel auch zu einer Konfliktverlängerung führen können. Die in dem Band niedergelegte Bilanz der schweizerischen humanitären Hilfe ist beachtlich.» Bernd Haunfelder, Westfälische Nachrichten, 10. Mai 2016

«Kriege, Konflikte, Katastrophen – die meisten menschengemacht – verlangen humanitäre Antworten. Eine Auslegeordnung von Fachleuten. Das auch für Laien gut lesbare und sehr ansprechend gestaltete Buch fokussiert explizit auf die humanitäre Hilfe.» Daniel Hitzig, Global+, Frühling 2016 (PDF)

«Den beiden Herausgebern ist unbestritten eine umfassende und für Fachleute facettenreiche Zwischenbilanz der „Humanitären Hilfe Schweiz“ gelungen. Die Liste der jeweils in ihrem Fachbereich kompetenten Autorinnen und Autoren ist beeindruckend. Und auch der Anhang mit vielfältigen Informationen zu Hilfswerken, zum Spendewesen und zu den Autoren ist eine hilfreiche Ergänzung.» Roland Jeanneret, Journal21, 6. März 2016

«Die Auswahl der Texte deckt das Thema vollumfänglich ab und betrachtet dieses aus unterschiedlichen Perspektiven; Korrespondenten, Botschafter, Helfer, Ärzte usw. melden sich hier zu Wort. Die einzelnen Schicksale rufen vergessene Krisen in Erinnerung und schildern die Geschehnisse aus persönlicher Sicht. Die Kapitel sind angenehm kurz, die Beiträge leserfreundlich und teilweise bebildert. Das Buch wendet sich daher nicht an ein spezifisches Fachpublikum.» Anouk Arbenz, Unternehmerzeitung, 3-2016

Bevorstehende Veranstaltungen

Autor/in

Walter Rüegg, Dr. oec. publ., Wirtschaftsredaktor beim Schweizer Fernsehen und «Tages-Anzeiger»; Verleger «Zürcher Unterländer», Dielsdorf; Direktionspräsident Vogt-Schild/Habegger AG, Solothurn; Direktor Schweizer Radio DRS; Lehrbeauftragter an der Universität Basel; Präsident der Stiftung Glückskette (bis 2014).

Christoph Wehrli, Dr. phil. I, Studium mit Hauptfach Geschichte. 1979–2014 Arbeit in der Inlandredaktion der «Neuen Zürcher Zeitung». Themenschwerpunkte: Hochschulpolitik, Migrationspolitik, Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe, Kirchen. Mitglied des Stiftungsrats von Swissaid.

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