Ariella Kaeslin – Leiden im Licht

Ariella Kaeslin – Leiden im Licht

Die wahre Geschichte einer Turnerin


Christof Gertsch, Benjamin Steffen
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Ariella Kaeslin, geboren 1987, war das «Schätzchen der Nation»: Europameisterin, WM-Zweite, Olympiafünfte und dreimal «Schweizer Sportlerin des Jahres». Sie führte ein Leben im Scheinwerferlicht. In den Augen des Publikums war sie die Unzerstörbare, die zuerst die Entlassung des unmenschlichen Nationaltrainers durchsetzte und dann in der Weltsportart Turnen Erfolge feierte, obwohl sie älter und schwerer als ihre Konkurrentinnen war. Doch das, was die Öffentlichkeit sah, stimmte nicht. Ariella Kaeslin litt. Sie litt unter der Isolierung im nationalen Leistungszentrum in Magglingen, sie litt unter den Erwartungen des Publikums, und sie litt unter den Nachwirkungen des Mobbings, dem sie in Magglingen jahrelang ausgesetzt gewesen war. Als sie im Sommer 2011 unerwartet zurücktrat, begleitet von medialem Getöse und nur ein Jahr vor den Olympischen Spielen in London, erzählte sie von all dem nichts. Jetzt wagt sie den Tabubruch. Ariella Kaeslin erzählt, was es heisst, Turnerin zu sein und in einem Körper zu leben, der Frau werden will, aber Mädchen bleiben muss. Sie erzählt, wie es abseits des Scheinwerferlichts aussieht, auf der dunklen Seite des Monds.

Details

Seitenanzahl: 144
Abbildungen: 25
Format: 15 x 22 cm
Buch, Broschiert
ISBN: 978-3-03810-027-0
Erscheinungsdatum: 12.06.2015

«‹Wir fragten uns oft, ob sie hinter all dem, was sie sagte, stehen könnte, wenn es dann schwarz auf weiss in einem Buch steht›, erzählte Steffen. […] ‹Es war ihr wichtig, dass dieses Buch keine Abrechnung und keine Schuldzuweisung ist, und dass klar ist, dass ihre Geschichte nicht eine exemplarische ist›, erklärte Gertsch.» Lorina Schudel berichtet im Zürcher Unterländer über die Lesung aus ‹Ariella Kaeslin - Leiden im Licht› von Christof Gertsch und Benjamin Steffen

AZ: «Die Turnerin Ariella Kaeslin hatte eine persönliche Krise und schrieb nun ein Buch. Haben Sie es gelesen?» - Fabienne Suter: «Noch nicht, aber es interessiert mich und ich werde es noch lesen.» Interview mit Fabienne Suter in der Aargauer Zeitung, 3. Dezember 2015

«Noch nie hat eine Schweizer Sportlerin einen solch intimen und detaillierten Einblick in die rücksichtslose Welt des Spitzensports geschildert. Gertsch und Steffen übermitteln die Lebensgeschichte von Kaeslin in einer sachlichen Sprache, ohne Geschehnisse zu werten. Und genau das macht es aus, dass einem die Geschichte nahe geht.» Luzia Zollinger, nahaufnahmen.ch, 5. Oktober 2015

«Das Buch ist ein ungeschönter und bewegender Bericht über eine junge Frau in der rücksichtslosen Welt des Spitzensports, verfasst von den renommierten Journalisten Christof Gertsch und Benjamin Steffen.» Regula Tanner, Schweizer Familie, 24. September 2015

«Die Bio von Ariella ist einfach lesbar verfasst. Die beiden Journalisten versuchen, die Monotonie im Training und Alltag auch mit vielen Wiederholungen derselben Wörter im Text immer wieder für die Leserin erlebbar zu machen. Eine kurzweilige Lektüre, vor allem für Kunstturninteressierte.» roesis-blogspot.ch, 21. September 2015

«Es mag ein wenig dick aufgetragen klingen, aber das Buch veränderte mich. Grundlegend. Ich verlor nämlich die Freude am Sportschauen. US Open, Champions League, Baseball Major League – alles amüsant, aber in Zukunft ohne mich. Mir war natürlich schon vorher bekannt, dass Leistungssportler leiden, um auf ein Niveau zu kommen, das uns Zuschauer begeistert. Aber in den Tagen nach der Lektüre formte sich in mir eine einfache Frage: Wozu überhaupt Leistungssport?» Mikael Krogerus, Neue Zürcher Zeitung, 22. September 2015

«Erstaunlich viele danken mir. Kürzlich kam eine ehemalige Skicrosserin auf mich zu, ich erkannte Sie nicht. Sie bedankte sich bei mir mit Tränen in den Augen und sagte, das Buch hätte ihr sehr geholfen. Solche Situationen sind megaschön.» Ariella Kaeslin auf die Frage, wie die Reaktionen auf das Buch «Leiden im Licht» seien. Interview auf bluewin.ch, 30. August 2015

Kurt Aeschbacher begrüsst zum Thema Grenzerfahrungen u.a. die ehemalige Kunstturnerin Ariella Kaeslin. «Gute Miene zum bösen Spiel: Das ehemalige Turnschätzchen der Nation» Ariella Kaeslin litt trotz grosser Erfolge an einer Erschöpfungsdepression.» SRF Aeschbacher, 10. September 2015

«Ariella Kaeslin erzählt, was es heisst, in einem Körper zu leben, der Frau werden will, aber Mädchen bleiben muss.» Schweiz am Sonntag, 9. August 2015

«Publié mi-juin en allemand, le livre a fait l’effet d’une bombe. Pour la première fois, une gymnaste raconte les affres subies sous l’ère du Français Eric Demay. Si une partie des problèmes avec cet entraîneur étaient connus, leur ampleur, et les détails, avait été, jusqu’ici, soigneusement tue. Mais Ariella Kaeslin n’a rien de vindicatif, au contraire.» Ariane Gigon, La Liberté, 30. Juli 2015

«Von Ariella Kaeslin lernen wir: Niemand ist ein Promi. Der ‹Promi› ist nur, was andere auf einen projizieren. Ich habe grössten Respekt vor ihrem Mut, eben gerade nicht den Promi herauszukehren, sondern die Persönlichkeit, die dahintersteckt. Vor ihrem Mut, ihr ‹Leiden im Licht› – so der Buchtitel – zu entblössen. Ein Buch für alle, die sich auch nur annähernd für Sport interessieren, darüber hinaus aber ein Buch für Eltern, für junge Frauen – für alle. Sollten Sie es noch nicht gelesen haben: Tun sie es! Mich hat es zu Tränen bewegt.» Bänz Friedli, Migros Magazin, 10. August 2015

«Nur zu gern glaubten wir bis anhin, solches könne nur im Osten oder dem Fernen Osten sein. Jetzt wissen wir, dass mit vergleichbaren Methoden auch in unserem angesehenen Sportzentrum Magglingen  talentierte Mädchen bis zur Medaillenreife ‹trainiert› worden sind. Ariella Käslin berichtet in der Biografie der beiden Sportjournalisten Christof Gertsch und Benjamin Steffen von den sadistischen Praktiken des früheren Trainers der Kunstturnerinnen.» SILVIA HOFMANN AUF DER MAUR, Bündner Tagblatt, 15. Juli 2015

«In diesem Buch kommen schockierende Details der Karriere von Ariella Kaeslin hervor. Die Kunstturnerin arbeitet ihr Leben auf und erzählt, wie nahe sie am Abgrund gestanden hat.» Ralph Steiner, watson.ch, 11. Juli 2015

«Kaeslin sorgt mit ihren teilweise erschütternden Schilderungen im Buch für Schlagzeilen.» Marcel Kuchta, Schweiz am Sonntag, 28. Juni 2015

«Ein mutiges Buch, das aufzeigt, dass im Spitzensport nicht alles Gold ist, was glänzt.» Daniel Dunkel, Schweizer Familie, 18. Juni 2015

«‹Leiden im Licht› ist auf Platz eins der Schweizer Bestsellerliste.» Blick am Abend, 24. Juni 2015

«Schockierende Enthüllungen!» Glückspost, 25. Juni 2015

«Das Leben als Kunstturnerin – alles nur Qual und Pein?» Ariella Kaeslin im Gespräch mit Susanne Brunner im Tagesgespräch auf SRF 1, 16. Juni 2015

«Celle qui a fait rêver tout un pays évoque les côtés obscurs de sa vie.» Jean-Claude Schertenleib, Le Matin Dimanche, 16. Juni 2015

«Ein Buch, das zum Nachdenken über Sinn, Nebenwirkungen und Nachwirkungen des Spitzensports und das ‹Blenden der Scheinwerfer› auffordert». Walter Tschümperlin, Luzerner Rundschau, 19. Juni 2015

«Enthüllung ist ein grosses Wort; doch mit der Offenlegung der Methoden im Kunstturnen wird ein unbarmherziges System so hell ausgeleuchtet wie kaum jemals zuvor.» Christine Steffen, Neue Zürcher Zeitung, 16. Juni 2015

«Seit Ariella Kaeslin 2011 ihren Rücktritt aus dem Profi-Sport bekannt gab, schwieg sie über die Gründe – bis jetzt. In ihrem Buch erzählt die junge Frau über ihr Leben als Spitzensportlerin, Depressionen und ihren Weg zurück in ein normales Leben.» schweizer-illustrierte.ch, 15. Juni 2015

«‹Turnschätzli› am Abgrund. Ariella Kaeslin war eine Spitzenturnerin, aber sie litt an Depressionen. Nun ist ihre bewegende Biografie erschienen.» David Wiederkehr, Tages-Anzeiger / Der Bund, 16. Juni 2015

«Das Lächeln nach dem Leiden. Die ehemalige Spitzensportlerin Ariella Kaeslin erzählt im neuen Buch ‹Leiden im Licht› ihre aufwühlende Lebensgeschichte. Und wie schwierig es für Kaeslin nach dem Rücktritt war, ihren Platz im normalen Alltag zu finden.» Stefan Klinger, Neue Luzerner Zeitung, 16. Juni 2015

«Die ehemalige Weltklasseturnerin Ariella Kaeslin gibt in ihrer neu erschienenen Biografie erschütternde Einblicke in ihr Leben.» 20 Minuten, 16. Juni 2015

«Medaillen, Sponsoren, Medienaufmerksamkeit: Das Leben von Ariella Kaeslin schien ein Traum. Aber das war es nicht. Die Turnerin litt. In einem Buch erzählt sie jetzt ihre wahre Geschichte.» NZZ am Sonntag, 14. Juni 2015



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Autor/in

Christof Gertsch, in Burgdorf aufgewachsen, in Bern heimisch geworden. Studium in Bern und Freiburg. Nach ersten journalistischen Gehversuchen beim «Burgdorfer Tagblatt» und der «Berner Zeitung» seit 2007 Redaktor der «NZZ am Sonntag», daneben freier Schreiber. Co-Autor des Buches «Fabian Cancellaras Welt» (2011), Gewinner des Grimme-Preises in der Kategorie Online für ein Multimedia-Porträt über den Snowboard-Olympiasieger Iouri Podladtchikov.

Benjamin Steffen, aufgewachsen in der Gemeinde Köniz, mit der Familie sesshaft geworden in den Bergen mit Blick aufs Guggershörnli. Studium der Geschichte, Geografie und Erdwissenschaft in Bern. Journalistische Tätigkeit beim «Bund» von 1995 bis 2006; ab 2001 Mitarbeiter, später Redaktor der «Neuen Zürcher Zeitung». Co-Autor des Buches «Fabian Cancellaras Welt».

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