Unser Wohnort ist ein wilder Berg

Unser Wohnort ist ein wilder Berg

Sapüner Schriftstimmen


Peter N. Richardson, Georg A. Mattli, Peter A. Mattli
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Vor fast 70 Jahren, als immer mehr Sapüner Familien ins Tal hinunterzogen, begann Georg Mattli (1921–1991), das kulturelle Erbe der bäuerlichen Kultur von Sapün zu sammeln und zu sichern. Er wollte damit die Erinnerungen an das einstige rege Bauernleben festhalten und das Interesse von Einheimischen und Besuchern am Sapüner Volkstum wecken. Die reichhaltige Sammlung besteht aus handgeschriebenen Quellen, die aus allen Lebensbereichen der alten Sapüner Walser stammen. Sie werden transkribiert und kommentiert von einem bekannten Walser Kenner. Die Publikation zeigt eine Auswahl von ursprünglichen Quellen aus den Jahren 1729 bis 1895, die sich aufgrund ihrer lebendigen Inhalte, Originalität und archaischen Schönheit als einzigartige Kunstwerke präsentieren. Sie geben einen tiefen Einblick in das Leben einer abgeschiedenen Dorfgemeinschaft aus den Bergen und schicken den Leser auf eine Zeitreise.

Details

Seitenanzahl: 240
Abbildungen: 107
Format: 22 x 27.5 cm
Buch, Gebunden
ISBN: 978-3-03810-011-9
Erscheinungsdatum: 12.12.2014

«Die Publikation zeigt eine Auswahl von Quellen aus den Jahren 1729 bis 1895, die sich aufgrund ihrer lebendigen Inhalte, Originalität und archaischen Schönheit als einzigartige Kunstwerke präsentieren. Hält man den Band in Händen, fällt sofort auf, wie hochwertig er gestaltet ist. Das fängt beim Papier an, reicht über die Fotografien bis zum grosszügigen Layout.» Davoser Zeitung, 3. Juli 2015
 
«Zwischen zwei Buchdeckeln erwacht das alte Sapün nun wieder zum Leben. Ein gediegen ausgestatteter Bildband mit einer Fülle von faksimilierten, wortgetreu transkribierten und teilweise sehr ausführlich kommentierten Schriftstücken, ergänzt mit grossflächigen Fotografien der rauen Landschaft des Hochtals von Sapün und von Alltagsgegenständen und Architekturdetails der verlassenen Häuser und Ställe des Dorfes. Alltagszeugnisse und Kuriositäten machen das Buch zu einem Werk, das man gerne hin und wieder zur Hand nimmt, um lustvoll zu schmökern und in eine vergangene Zeit einzutauchen.» Alois Feusi, Neue Zürcher Zeitung, 11. April 2015

«Manche Bücher riechen bereits gut. ‹Unser Wohnort ist ein wilder Berg› ist so eines. Das im Verlag Neue Zürcher Zeitung erschienene Buch über Schriftquellen aus dem Sapün, dem Tal jenseits von Davos und Strelapass, überzeugt aber auch ästhetisch und inhaltlich. Die Quellen zu Themen wie Schule, Liebe, Natur oder Finanzen sind feinsäuberlich dokumentiert und reproduziert, kommentiert werden sie mitunter vom amerikanischen Valserforscher Peter Richardson.» Thomas Kaiser, Davoser Revue, April 2015

«Das sorgfältig edierte, grosszügige Buch berührt, regt an und ermuntert zum Weiterforschen im Mikrokosmos der faszinierenden Kulturgeschichte Graubündens.» Werner Catrina, Schweiz am Sonntag (Ausgabe Südostschweiz/Graubünden), 1. März 2015

«Im Dezember 2014 ist im NZZ-Verlag ein Buch erschienen, das durch seinen hohen Anspruch an Inhalt und Gestaltung unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Ein faszinierendes Stück Walser Kulturleben erschliesst sich einem breiten Leserkreis. Die hervorragende Kenntnis von Kultur und Lebensweise im alten Sapün, die wissenschaftliche Akribie der Textkommentare und eine qualitativ ausserordentlich hochstehende Gestaltung und Wiedergabe der Dokumente machen den besonderen Wert dieses Buches aus.» Thomas Gadmer, Terra Grischuna, 2015-1

«Ein präzioser Band, der voll von Geschichten und Entdeckungen steckt und durch seine ästhetische Form und stilvolle Gestaltung besticht. Mit dem Buch wird ein Teil der Walsergeschichte erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eine wahre Fundgrube des Bergalltags!» Amelie-Claire von Platen, suedostschweiz.ch, 21. Januar 2015

«Ein wunderschöner Textbildband über Sapün. Hält man den Band in Händen, fällt sofort auf, wie hochwertig er gestaltet ist. Das fängt beim Papier an, reicht über die Fotografien bis zum grosszügigen Layout. Auf den Doppelseiten sind jeweils die Dokumente in grossformatigen Fotografien abgebildet, daneben die transkribierten Texte.» Schanfigger Zeitung, 29. Dezember 2014

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Autor/in

Peter N. Richardson (* 1943), Prof. Dr., Studium der germanischen Philologie an der Ohio State University. Promotion 1970 mit einer Dissertation über die Vornamengebung in den Walser Kolonien Graubündens. Nach zehnjähriger Lehrtätigkeit an der Yale University ab 1980 Professor für Deutsche Sprache und Literatur am Linfield College in Oregon.

Georg A. Mattli (* 1980), Ausbildung in Industrial Design an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Seit 2008 im Bereich Kultur, Design und angewandter Forschung selbstständig tätig. Mitglied des Stiftungsrats der Familie Mattli von Sapün.

Peter A. Mattli (* 1955), Ausbildung zum Anlagespezialisten. Nach 35 Jahren praktischer Erfahrung in der Betreuung anspruchsvoller Privatkunden einer Grossbank und einer Privatbank machte er sich selbstständig und ist heute als unabhängiger Vermögensverwalter in Zürich tätig. Präsident der Stiftung der Familie Mattli von Sapün.

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