Die Entwicklung der Schweizer Banken in den letzten fünfzig Jahren ist eine eindrückliche Erfolgsgeschichte. Anschaulich und kompetent beschreiben Claude Baumann und Werner E. Rutsch, wie die Finanzbranche zum wichtigsten Wirtschaftszweig der Schweiz aufstieg.
«Der Finanzjournalist und der Bankmanager zeichnen nach, wie sich die Schweizer Grossbanken von spezialisierten Qualitätsinstituten zu internationalen Universalbanken gewandelt haben. Gut gewählte Anekdoten illustrieren den Wertewandel, der die Schweizer Bankenlandschaft bis zum September 2008 verändert hat. Die Autoren sparen nicht mit Kritik, bieten aber auch Lösungsansätze dafür, wie Swiss Banking wieder zu einer vertrauenswürdigen Marke gemacht werden kann. getAbstract empfiehlt das Buch jedem, der in der Finanzbranche tätig ist – und allen Schweizern, die wissen wollen, wie ein Grundpfeiler ihres Landes so brüchig werden konnte.» getAbstract
«In ihrer Analyse beschränken sich Baumann und Rutsch nicht auf die einschlägigen Klischees rund um Nummernkonten, Steuerhinterziehung und Geldwäscherei. Sie beschreiben konzis, welche volkswirtschaftliche Aufgabe die Banken jahrzehntelang wahrnahmen, indem sie das ihnen anvertraute Geld umsichtig verwalteten und es in Formvon Krediten wieder ausliehen. Die historischen Kapitel im Buch enthalten viele Anekdoten und Zitate damaliger Akteure. Die Bankbranche steht heute vor dem grössten Umbruch der letzten hundert Jahre. Das gilt auch für den hiesigen Finanzplatz, der nicht zuletzt durch den anhaltenden Druck auf das Schweizer Bankgeheimnis viel von seinem Nimbus eingebüsst hat. Umso mehr tut eine Rückbesinnung auf bewährte Tugenden und Geschäftsusanzen not, folgern die Autoren, ohne dabei die Vergangenheit zu verklären. Vielmehr formulieren sie verschiedene Thesen, wie die Schweizer Finanzbranche wieder an Glaubwürdigkeit, Qualität und Ausstrahlung gewinnen kann. Baumann und Rutsch befragten eine Vielzahl von Bankiers, darunter Hans Vontobel, Pierre Darier, Konrad Hummler oder Pierin Vincenz. Dadurch liest sich das Buch nicht wie eine trockene Abhandlung, sondern als ein lebhaftes und authentisches Zeugnis der schweizerischen Bankengeschichte. Das Werk ist auch die erste Gesamtbetrachtung über den wichtigsten Wirtschaftszweig der Schweiz und darum ein essenzieller Beitrag, der die Vielfalt der Branche und deren Erneuerungsfähigkeit ausleuchtet – was heute dringlicher denn je ist.» Finanz und Wirtschaft
«Claude Baumann und Werner E. Rutsch legen mit ihrem soeben erschienenen Buch «Swiss Banking – wie weiter?» einen Wegweiser vor. Das von den beiden Autoren vorgelegte Buch zeigt, wie die nunmehr geplatzten Finanzblasen entstanden sind, welche Antriebskräfte sie aufgebläht haben, welche Dimension das angerichtete Unheil angenommen hat. Das Buch beschönigt nicht, es zeigt die Realität – damit auch der Leser abschätzen känn, was auf die Schweiz zukommt, wenn sich die Finanzplatz-Krise wie das derzeit der Fall ist – zur Weltwirtschaftskrise ausweitet. Nur derjenige, der sich um Fakten und Hintergründe bemüht, kann persönlich zu richtigem, zumindest der grossen Krise angemessenen Handeln kommen. Dieses neue, informative Buch leistet dazu wertvolle Hilfe.» Schweizerzeit
«In ihrem Buch über die Schweizer Finanzbranche sehen die Autoren Claude Baumann und Werner Rutsch die Schweizer Tugenden Dikretion. Stabilität und Sicherheit in der Gefahr, ausradiert zu werden. Jetzt rächten sich Amerikanisierung und ungehemmtes Profitstreben, das an die Stelle nachhaltiger Wertentwicklung gesetzt wurde.» Frankfurter Allgemeine Sonntags Zeitung
«Wenn sich ein Wirtschaftsjournalist und ein Banker für ein Buch zusammentun, dann ist im schlimmsten Fall ein eilig für die Tagesaktualität geschriebenes Werk zu befürchten, dessen Teile sichtbar auseinanderfallen. Das pure Gegenteil ist Claude Baumann und Werner E. Rutsch gelungen. Ihr Buch beschreibt zunächst die Entstehung von Bankenstruktur und Mythos Schweiz nach dem 2. Weltkrieg, das Vordringen neuer Geschäftsmethoden nach 1980 sowie Umorientierung und Paradigmenwechsel vom konservativen, wertegetragenen Swiss Banking hin zum kurzfristigen Renditedenken in einer globalen Welt grosser Geschwindigkeiten, Volumina und Hebel. Daran anknüpfend stellen die Autoren aktuelle Lage und Herausforderungen des Schweizer Bankwesens dar und geben auf dieser Basis in fünf Thesen Ernpfehlungen zu: glaubhafter Unternehmensstrategie, Qualität der Bankdienstleistungen, Vorbildfunktion der Bankleitungen, institutionellen Rahmenbedingungen und Public Relations. Im Mittelpunkt der Ausführungen stehen nicht die üblichen Schlagworte von Securitization bis Globalisierung, von Onshore bis Private Banking. Das Buch verharrt nicht an der Oberfläche. Es beruht auf einer Vielzahl von Hintergrundgesprächen und wirkt erfrischend konkret und personalisiert. Es ist ein kompaktes, stringentes Werk entstanden voll sorgsamer betriebswirtschaftlicher, ökomischer und historischer Analyse, geschrieben in einem klaren, flüssigen Stil, der die Dinge auf den Punkt bringt. Ein sorgsam redigierter, ergiebiger Anhang mit einem Verzeichnis der wichtigsten Fusionen seit 1945 und einem ausgezeichneten Glossar sowie die ansprechende Ausstattung – Leineneinband, Bändchen und Fadenheftung – runden das erfreuliche Bild ab: ein sehr gelungenes Buch.» Die Bank
«Claude Baumann und Werner Rutsch betten die UBS-Krise in den grossen Zusammenhang einer Entwicklung des ‹Swiss Banking› seit dem Zweiten Weltkrieg ein. Diese besonders lesenswerte Darstellung weitet den Blick und vermittelt ein Gefühl für die grundlegenden Veränderungen im Umfeld, mit denen sich das ‹Swiss Banking› ungeachtet aller aktuellen Entwicklungen auseinandersetzen muss. Weitermachen wie bisher, dies postulieren die Autoren, ist keine Strategie. Sie formulieren fünf Thesen, die den Finanzplatz als Ganzes einschliessen. Diese kreisen um eine neue, aber eigentlich alte Erkenntnis: Die Stärke der Schweizer Banken liegt nicht in den Handelsaktivitäten flotter Händler, nicht in waghalsigen Finanzkonstruktionen oder in windigen Investitionen, sondern in der angestammten Paradedisziplin Vermögensverwaltung.» Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Hört man Schweizer Banken denkt man natürlich sofort an das Bankgeheimnis. Das gehört in der öffentlichen Wahrnehmung so zur Schweiz wie die Schweizer Uhren, die Schokolade und die Berge... ist aber in der letzten Zeit nicht mehr so beliebt wie diese Schweizer Wahrzeichen. Denn das unschöne Thema Steuerhinterziehung klebt inzwischen am Schweizer Bankgeheimnis." www.anleger-fernsehen.de, 20. Juli 2010