Wie konnten Faschismus und Duce-Bewunderung in Italien wieder gesellschaftsfähig werden? Warum war die Erinnerungspolitik von Berlusconis Rechtsbündnis so erfolgreich? Diesen und anderen Fragen geht Aram Mattioli in seiner brisanten Analyse nach. Einbezogen werden nicht nur Politikerreden, Memoiren, Bestseller und Filme, sondern auch Fernsehdiskussionen, Gedenkrituale und die Errichtung von lokalen Denkmälern. Kurz, der populistisch und zunehmend illiberal regierende Cavaliere hat das Land weit mehr verändert, als selbst ausländische Beobachter meinen.
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